Antrag nicht behandelt: Helferich weiterhin kein Teil der AfD-Bundestagsfraktion

Seit 2021 sitzt Matthias Helferich als fraktionsloser Abgeordneter der AfD im Deutschen Bundestag. Dort vertritt er kompromisslos die Interessen des deutschen Volkes und hält den Altparteien in pointierten Reden ihr politisches Versagen vor. Die Abstimmung über einen neuerlichen Antrag Helferichs zur Aufnahme in die AfD-Bundestagsfraktion wurde in der heutigen Fraktionssitzung kurzerhand von der Tagesordnung entfernt. Wir veröffentlichen hiermit seine erste Stellungnahme zur Causa.

Die Stellungnahme von Matthias Helferich im Wortlaut:

Auf Antrag des Kollegen Curio wurde mein Antrag auf Aufnahme in die AfD-Bundestagsfraktion heute mit knapper Mehrheit von der Tagesordnung genommen. Da sich dieser Vorgang bereits wenige Sekunden nach Abstimmung in den sog. „Leitmedien“ wiederfand, erlaube ich mir eine kurze Stellungnahme:

Zu Beginn der Legislatur verzichtete ich auf Aufnahme in die AfD-Bundestagsfraktion, um gegen mich gerichtete Vorwürfe in einem Parteiordnungsverfahren zu entkräften und um Schaden von der Fraktion abzuwenden. Das zuständige Parteigericht sprach gegen mich ein mildes Urteil aus – der Antrag des Bundesvorstandes wurde abgelehnt. Zahlreiche Vorwürfe gegen mich konnten sogar gänzlich entkräftet werden. Nach Abschluss des Verfahrens beantragte ich die Aufnahme in die AfD-Bundestagsfraktion. Den ersten Antrag verfolgte ich auf Wunsch der niedersächsischen Parteifreunde aus Rücksicht auf den dortigen Wahlerfolg zunächst nicht weiter. Ein zweites Begehren zog ich auf Wunsch des Fraktions- und Parteivorsitzenden Tino Chrupalla im Dezember 2022 zurück.

Die Nichtbefassung mit meinem heutigen Antrag führt dazu, dass ich meinerseits der Pflicht als gewählter AfD-Mandatsträger vollumfänglich nachgekommen bin, mich der AfD-Bundestagsfraktion anzuschließen. Zukünftig wird es die Aufgabe der Fraktionsführung sein, meine Aufnahme, sofern gewünscht, zu forcieren.

In über 30 Bundestagsreden und ca. 50 Einzelfragen an die Bundesregierung habe ich bisher im Deutschen Bundestag für die Ziele der AfD gekämpft. Dies werde ich zukünftig nicht mehr in der Hoffnung tun, Teil der AfD-Bundestagsfraktion zu werden, wohl aber aus einem tiefen Pflichtbewusstsein gegenüber unserer engagierten Parteibasis heraus, die mich mit einem der besten NRW-Listenergebnisse nach Berlin entsandt hat.

Die AfD wird nur dann einen Nutzen für unsere Heimat darstellen, wenn sie dem Zeitgeist trotzt, Widerstände bricht und sich eine innere Souveränität bewahrt. Auch dafür werde ich weiterhin kämpfen und weiß, dass es hierfür zahlreiche Mitstreiter in AfD und JA gibt.

Wir haben die AfD-Bundestagsfraktion ebenso um eine Stellungnahme gebeten und werden diese – sobald erfolgt – hier veröffentlichen.

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