Frankenburg/OÖ: Ausschreitungen und Polizeieinsatz in Asylquartier

Im oberösterreichischen Frankenburg ist es am Wochenende zu Ausschreitungen in einem Asylquartier gekommen. Grund dafür war ein Streit zwischen den untergebrachten Syrern und Afghanen.

Die schwarz-grüne Regierung setzt in der Bewältigung der Asylkrise vor allem auf die Schaffung von neuen Asylquartieren – meist gegen den Willen der Bevölkerung und lokalen Politik. Die Vorfälle in einer Unterkunft in Frankenburg (Oberösterreich) zeigen, dass die von vielen Österreichern empfundene Sorge um die eigene Sicherheit absolut berechtigt ist.

Asylanten gehen aufeinander los

Laut Medienberichten ist es dort am Samstag zu Ausschreitungen und einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Anlass war ein Streit zwischen den untergebrachten Syrern und Afghanen, der schließlich in einer Schlägerei mit knapp 40 Beteiligten und drei Verletzten gipfelte. Einem Syrer wurde als Konsequenz ein Betretungsverbot für die Unterkunft auferlegt. Als Reaktion sorgten die untergebrachten Syrer erneut für Aufruhr und gingen mit Schildern auf die Straße. Die Polizei musste ausrücken und konnte die Situation nur mit Mühe beruhigen.

Polizei und Politik hilflos

Die lokalen Verantwortlichen sind jedoch hilflos. Die Polizei kündigte die Verstärkung des Streifendienstes an, ÖVP-Bürgermeister Weber bezeichnete die Unterbringung als “menschenunwürdig” und fordert eine Reduktion der Bewohner von 300 auf 100. Der ÖVP-Integrationslandesrat kündigte ebenso eine Verstärkung der Polizeipräsenz sowie “Gespräche mit dem Ministerium” an. Angesichts der Planlosigkeit der Regierung dürfte dies jedoch vergeblich sein.

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