Ocean Viking: NGO-Wassertaxi darf in Frankreich anlegen

Frankreich hat seine Häfen erstmals für illegale Migration geöffnet – inmitten eines lodernden Streits mit Italien darüber, welches Land für die 234 Migranten an Bord der „Ocean Viking“ verantwortlich ist. Mehr als ein Drittel der afrikanischen Siedler wird von der BRD aufgenommen.

Ein „Rettungsschiff“ mit 234 Migranten hat am Freitag im französischen Hafen von Toulon angelegt – ein vorläufiger Höhepunkt der derzeitigen Spannungen zwischen Italien und Frankreich im Umgang mit den zahlreichen NGO-betriebenen Wassertaxis im Mittelmeer. Paris nannte die Weigerung Roms, das Schiff in einem seiner Häfen anlegen zu lassen, „inakzeptabel“. Italien hatte die „Ocean Viking“ abgewiesen, nachdem zuvor die Migranten an Bord der Rettungsschiffe „Geo Barents“ und „Humanity 1“ in Sizilien an Land gehen konnten.

Zankapfel Zuständigkeit

Deutschland werde mehr als 80 Personen aufnehmen, sagte Darmanin weiter. Auch Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Litauen, Malta, Portugal, Luxemburg und Irland würden im Namen der „europäischen Solidarität“ Migranten aufnehmen. Die Weigerung Italiens, die Migranten aufzunehmen, würde „schwerwiegende Konsequenzen“ für die Beziehungen zu Italien haben, so Darmanin. Den Italienern „fehle es an Menschlichkeit“.

Komplizen der Schlepper und NGOs

Éric Zemmour nannte die Entscheidung der französischen Regierung „skandalös“. Bereits am Mittwoch hatte der ehemalige Präsidentschaftskandidat gewarnt: „Menschenschlepper machen die Migranten glauben, Europa sei ein El Dorado“, schrieb Zemmour auf Twitter. „Ihre Überfahrt ist für sie die Hölle und ihre Ankunft ein Albtraum für uns und für sie selbst. Lasst uns nicht zu Komplizen werden!

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