Migrationschaos: Riesige Warteschlangen vor Asylquartier in Traiskirchen

Österreich befindet sich im Asylchaos. Schockierende Bilder, die den Innenhof des Asyl-Erstaufnahmezentrums Traiskirchen zeigen, dienen als Sinnbild für das eklatante ÖVP-Versagen in Sachen Asyl und Migration.

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Das Katastrophenjahr 2015 wird durch die aktuellen Asylzahlen, die Österreich verzeichnet, in den Schatten gestellt. Die Zahl der illegalen Grenzübertritte steigt unaufhörlich weiter: Allein im Juli gab es fast 11.000 Asylanträge, rund 16.000 im August. Die unter einer rot-schwarzen Bundesregierung im Jahr 2016 definierte Obergrenze von 37.500 Asylanträgen wurde bereits im Juli überschritten. Insgesamt gab es heuer knapp 60.000 Asylanträge. Wenn man diese Entwicklungen hochrechnet, steuert Österreich auf 100.000 illegale Migranten zu.

Asylunterkunft Traiskirchen im Limit

Laut Medienberichten ist das Asylzentrum im niederösterreichischen Traiskirchen an der Kapazitätsgrenze. Aktuelle Bilder einer riesigen Menschenschlange im Innenhof der Asylunterkunft zeigen, wie überfüllt die Lager in Österreich sind. Aktuell sollen sich 1.800 illegale Einwanderer im Erstaufnahmelager Traiskirchen befinden. Zu Beginn war das Quartier eigentlich nur für 500 Personen ausgelegt. Laut Ministerium liege die Kapazitätsgrenze nun bei 1.840 – die dürfte so gut wie erreicht sein.

22 neue Asylunterkünfte in den letzten zwei Jahren

Laufend werden österreichweit neue Asylunterkünfte eröffnet. Im Juli 2020 gab es noch vier aktive Bundesquartiere, aktuell sind es bereits unfassbare 26. Das sind 22 neue Asylquartiere in zwei Jahren. Angesichts des angeblich restriktiven Kurses, den die ÖVP den Wählern versprochen hatte, sind die erschreckenden Entwicklungen eine Verhöhnung des österreichischen Volkes. ÖVP-Innenminister Karner kündigte nun an, ebenfalls das „Grenzmanagement“ in Spielfeld zu reaktivieren. Dazu wurden Container und Zelte wieder aufgebaut, die in den vergangenen Jahren kaum benutzt wurden.

„No-Way-Politik“ der FPÖ

FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer findet scharfe Worte zum Totalversagen der ÖVP: „Die Reaktivierung des Grenzmanagements – welches das Epizentrum bei der Migrationsflut 2015 war – ist die nächste schallende Ohrfeige, die die ÖVP der österreichischen Bevölkerung verpasst“. Die ÖVP solle endlich die Notbremse ziehen, anstatt mit dem völlig verantwortungslosen „Welcome-Service“ weiter Migranten anzulocken.

Der freiheitliche Sicherheitssprecher fordert das Aussetzen des Asylrechts für illegale Einwanderer, die Legalisierung von Zurückweisungen, Deattraktivierung des Asylstandortes sowie Ausreisezentren mit Einbahnsystem zur Ausreise aus Österreich. Weiters sollen die Grenzen für illegale Einwanderer dicht gemacht werden, samt baulichen Vorkehrungen.

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