Fahrlässig: Neuer Corona-Impfstoff wurde an acht Labormäusen getestet und freigegeben

Der neue „Variantenimpfstoff“ für die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 wurde an nur acht Labormäusen getestet und soll in den kommenden Wochen bereits in Österreich verimpft werden. Daten zur Wirksamkeit, Nebenwirkungen oder gar langfristigen Folgen an Menschen gibt es keine.

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Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hat dem Impfstoff kürzlich auf Grundlage von Daten an acht (!) Labormäusen eine Notfallzulassung (das amerikanische Äquivalent zu einer bedingten Zulassung in der EU) erteilt. Die Frage, wie so überhaupt schwerwiegende Nebenwirkungen oder gar die Todesfolge ausgeschlossen werden können, kann sich vermutlich jeder Leser selbst beantworten. Es ist schlicht und einfach nicht möglich.

Verimpfung in Österreich geplant

Die europäische Zulassungsbehörde hat bislang noch keine bedingte Zulassung ausgestellt. Das soll sich allerdings in den kommenden Wochen ändern. Zeitgleich treffen bereits erste Dosen in Österreich ein und sollen nach Erteilung der Zulassung verimpft werden. Das berichtet unter anderem der “Standard” mit Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Impfung trotz fehlender Daten

Folglich werden in den nächsten Wochen bereits die ersten Österreicher mit einem Impfstoff geimpft, der in Amerika lediglich an acht Mäusen getestet wurde. Daten zur Wirksamkeit, Nebenwirkungen oder gar möglichen langfristigen Folgen am Menschen gibt es nicht. Der Hersteller, Pfizer/BioNtech, will diese in Zukunft nachreichen.

Fehlende Information

Dann wird es allerdings bereits zu spät sein. Ob den Menschen in den Impfzentren oder Arztpraxen diese Information in einem Aufklärungsgespräch vor dem Stich mitgeteilt wird, ist fraglich. Denn auch sonst findet diese Nachricht bislang kaum Beachtung.

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