SPD kassiert bei Lobby-Seefahrt ab

Wenn es um Lobbyismus geht, gibt sich die SPD gerne knallhart: 2021 kritisierte sie das „systematische ‚Versilbern‘ des auf Zeit verliehenen Mandats“. Jetzt haben SPD-Abgeordnete selbst kräftig Kasse gemacht: Sie boten ein Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz für bis zu 15 000 Euro an!

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Konkret geht es um die traditionelle Spargelfahrt des „Seeheimer Kreises“ der SPD. Sie fand kürzlich auf dem Berliner Wannsee statt. Erstmals seit 17 Jahren wieder mit einem SPD-Kanzler. Das hat die Kassen klingeln lassen. Laut SPD-Ausrichter „Seeheimer Kreis“ zahlten Firmen für die Mitfahrt insgesamt mehr als 158 000 Euro. Dazu kommen rund 25 000 Euro der anderen 500 Teilnehmer (je 50 Euro) – insgesamt also 183 000 Euro für die SPD.

Kritik der Opposition

Wie sich Spargelsuppenschlürferei auf einer Bonsen-Seefahrt in ein dem Klimaschutz gewidmetes Regierungsprogramm einarbeiten lässt, ohne den Geruch der Heuchelei aufkommen zu lassen, konnten linke Denkfabriken bislang noch nicht eindeutig kommunizieren. Doch das ist nur eine Seite der Kritik.

Matthias Helferich sieht in der Aktion ein eiskaltes Angebot für Lobbyisten. In den sozialen Medien äußert sich der AfD-Mann wie folgt:

Der Deal ist klar: Firmen kaufen sich Gesprächszeit und möglichen Einfluss auf den Bundeskanzler und dafür können sich SPD-Funktionäre und Gäste günstig eine schöne Zeit machen. Es scheint aufgegangen zu sein: Immerhin nahm die SPD mit der Fahrt 183.000€ ein. Der Großteil mit 158.000€ kommt dabei von Firmen und Lobbygruppen. Solche Rent-A-Kanzler-Veranstaltungen haben nichts mit Bürgernähe zu tun und zeigen, dass sich die selbsternannte Arbeiterpartei schon lange von ihrer Wählerschaft entfernt hat.

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