Folgt uns

Grundlagen

Linker Bildersturm: Ehrentafel für Weltkriegshelden muss weichen

Published

am

Er ist seit 78 Jahren tot, doch zu Ruhe kommen darf er nicht: Der niederösterreichische Kampfpilot Walter Nowotny. Diese Woche hat die Gemeinde seiner Jugendzeit, Mistelbach an der Zaya, beschlossen, eine Gedenktafel für ihn abzumontieren. Sein Schicksal ist ein Paradebeispiel dafür, wie linke Bilderstürmer die Gedenkkultur in Österreich vergiftet haben.

Ein Gastkommentar.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist signal-2022-05-29-205403_001-1024x129.jpeg

Sein Leben könnte Inhalt eines actionreichen Soldatenfilmes oder eines verwegenen Romans sein: Mit 18 Jahren nach der Matura zur Luftwaffe gemeldet. Hunderte Luftsiege. Verwundungen und Notlandungen. Höchste Ehrungen und Orden. Dann, mit blutjungen 23 Jahren, bei der Verteidigung seiner Heimat vor feindlichem Bombardement, abgeschossen und den Tod gefunden. Wenn da nicht ein Makel wäre – er kämpfte im falschen Staat.

Denn Major Walter Nowotny hatte das Pech, in einer Zeit jung zu sein, in der der Zweite Weltkrieg Europa erschütterte. Und so diente er, wie Millionen von anderen jungen Männern auch, in der Wehrmacht. Der kaum dem Knabenalter entwachsene Walter erwies sich als echtes Luftass. Mit 258 bestätigten Abschüssen war er der fünfterfolgreichste Pilot der Luftwaffe und ist damit bis heute der erfolgreichste Kampfpilot aus Österreich.

Heldenkult und Tot

Die Propaganda des NS-Staates vereinnahmte den jungen, heldenhaften Mann natürlich ganz für sich. Dies ging so weit, dass Nowotny 1943 ein „Feindflugverbot“ auferlegt wurde, man wollte den Kult um seine Person nicht durch seinen Tod gefährden und setzte ihn lieber als Ausbildner ein.

Walter Nowotny fiel es schwer, sich an dieses Verbot zu halten. Als Ende 1944 starke alliierte Bomberverbände in der Nähe seines Stützpunktes in Norddeutschland gemeldet werden, hält ihn nichts mehr. Walter ignoriert sogar den Befehl eines Vorgesetzten. Er besteigt eine Maschine und fliegt allein dem Feind entgegen, holt kurz darauf den ersten Bomber vom Himmel, wird aber von zwei amerikanischen Jägern getroffen. Der Fallschirm verhängt sich. Major Walter Nowotny überlebt diesen Einsatz nicht.

Nach seinem Tod wurde er in einem Ehrengrab der Stadt Wien beigesetzt, an seiner Absturzstelle ein Gedenkstein errichtet. Noch 1979 erhielt er eine Gedenktafel in seiner Jungenstadt Mistelbach – eben diese soll nun weichen.

Heldenfriedhof zum Gedenken der ortsansässigen Gefallenen der Weltkriege – Mistelbach/Zaya
Soldatengedenktafel am Heldenfriedhof Mistelbach/Zaya

Auch nach dem Krieg noch geehrt

1958 wurde der Ehrengrabstein von der Stadt Wien sogar noch erneuert und über viele Jahre hinweg stellte das österreichische Bundesheer an Nowotnys Todestag Ehrenwachen auf. Sowohl österreichisches als auch deutsches Verteidigungsministerium ließen Kränze niederlegen. Im Jahr 1981 wurde eine Nowotny-Gedenkmünze herausgegeben.

Im Kulturkampf stirbt der Held

Erst Ende der 90iger wurde der Ton um den toten Piloten plötzlich rau. Die Grünen waren mittlerweile erstarkt und mit ihnen hatte sich das politische Klima geändert. Ein “Nazipilot” der gegen die „Befreier“ gekämpft hatte, hätte keine positive Erinnerung, kein Gedenken, verdient. 2003 wurde im Wiener Gemeinderat von den Grünen ein Antrag auf Aberkennung des Ehrengrab-Status eingebracht, die SPÖ stimmte mit dafür. Eine Verlegung des Grabes war jedoch nicht möglich, da es als Soldatengrab unter besonderem Schutz steht.

Nun auch Ehrentafel in Mistelbach

Die Ehrentafel in Mistelbach an der Zaya durfte 21 Jahre länger unangetastet bleiben. Nun muss auch sie weichen. Natürlich auch auf Initiative eines Linken. Eine Gruppe rund um einen Journalisten hatte dem Gemeinderat einen Antrag auf Entfernung der Ehrentafel zugestellt.

Bemerkenswert: In ihrem Schreiben stützte sich die Gruppe vor allem auf Aussagen des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW). Entgegen oftmals falscher Auffassung handelt es sich dabei keineswegs um unabhängige Experten, sondern einen dezidiert linken, privaten Verein, der laut einem Gerichtsurteil sogar als „kommunistische Tarnorganisation“ bezeichnet werden darf.

Am 5. Juli wurde die Entfernung nun mit 21 zu 12 Stimmen beschlossen. Untypisch für Gemeinderatssitzungen, war die Abstimmung geheim durchgeführt worden.

Dabei hatte der Kameradschaftsbund (ÖKB), der die Tafel unterhält, durchaus Bereitschaft gezeigt, den Kritikern entgegenzukommen: Den Wortlaut „Heldengedenktafel“ hatte man durch „Soldatengedenktafel“ ersetzen und eingravieren lassen, dass die Urheberschaft der Tafel vom ÖKB ausgeht. Beides waren Kritikpunkte des Entfernungsantrages gewesen. 
Geholfen hat dies freilich nichts. Linke Bilderstürmer sind eben nicht konsensfähig.

Kameradschaftsbund enttäuscht

Die anwesenden Mitglieder des ÖKB waren enttäuscht. 1979 war die Tafel mit Zustimmung des damaligen Gemeinderates aufgehängt worden, nun muss sie weichen. Die Bereitschaft, durch die vorgenommenen Änderungen in der Gravur einen Ausgleich zu finden, war den Verantwortlichen egal.

Wir müssen den Beschluss akzeptieren, verstehen tun wir ihn nicht“, so ÖKB-Stadtgruppenobmann Walter Ofenauer. „Jetzt werden wir überlegen, was wir mit der Tafel machen.“ Denn diese ist Eigentum des ÖKB. Einem Insider zufolge werden bereits Pläne zur privaten Ausstellung der Gedenktafel konkretisiert. In Privatinitiative möchte man den öffentlichen Zugang gewährleistet erhalten.

Und in Zukunft?

Ewig ist der toten Tatenruhm“, das steht auf dem Grabstein von Major Walter Nowotny. Wenn es nach Parteien wie den Grünen geht, sollen tote Wehrmachtssoldaten im Grab weder Ruhm noch Frieden finden. Die Entfernung der unscheinbaren Tafel auf einem kleinen Landfriedhof zeigt einmal mehr: Die Linke wird nicht ruhen noch rasten, bis jede Erinnerung und jedes Mahnmal, das ihrer Ideologie des Selbsthasses widerspricht, geschleift ist.

Walter Nowotny war keinesfalls ein Sinnbild für Kriegsgräuel. Natürlich wurde er ob seiner Erfolge und seiner Jugend zum Vorbild der NS-Propaganda. Aber auch er zehrte schwer am Krieg, wurde Familienberichten zufolge von Alpträumen geplagt. Hinweise auf den überzeugten Nationalsozialisten, als den ihn einige darstellen wollen, finden sich in seiner Biografie kaum.

Kann man einem Soldaten vorwerfen, im Krieg sein Bestes zu geben? Heldenhaft unter Einsatz des eigenen Lebens in seiner Armee zu streiten? Wohl kaum. Darf man nur Soldaten ehren die einer, immer schärfer werdenden ideologischen Prüfung standhalten? Darf man am Ende nur mehr der gegnerischen Soldaten gedenken und muss die eigenen Gefallenen vergessen?

Auch die letzten Stätten werden weichen

Überall in Österreich stehen heute Denkmäler mit den Namen der unzähligen Väter, Ehemänner und Söhne, die in den Weltkriegen gefallen sind. „Unseren Helden“ ist dort vielfach in den Stein graviert, oder „In treuer, ehrender Erinnerung“ zu lesen.

Was soll aus ihnen werden? Auch sie haben in der Wehrmacht oder anderen Verbänden gekämpft – und manche der Namen mag man auch kritischer sehen als Walter Nowotny. Die Linke wird eines Tages auch die Schleifung der letzten Gedenkstätten, an denen die Verbliebenen an ihre Vorfahren und deren Opfer erinnert werden, fordern. Schritt für Schritt.
In den 50igern hielt das Bundesheer Ehrenwachen vor Major Nowotnys Grab, nun wird selbst eine kleine Tafel für ihn entfernt. Heute werden an einem Heldendenkmal noch Kränze niedergelegt, morgen ist die Entfernung vielleicht schon in Diskussion.

“Gebt Euren Toten Heimrecht, Ihr Lebendigen!”

Die Mehrheit unseres Volkes hält das sicher nicht für den richtigen Weg. In vielen Familien erzählt man sich noch Geschichten über das Schicksal der Groß- und Urgroßväter. Eine lebendige Gedenkkultur könnte dem linken Bildersturm entgegenwirken. Eine Grabkerze zu Allerseelen, die Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung, die Unterstützung eines Denkmalvereins. Unsere Toten haben es sich verdient. Im Türkenschanzpark in Wien steht ebenso ein – bis jetzt noch nicht geschliffenes – Kriegerdenkmal. Den Spruch darauf (er stammt von Walter Flex) sollten sich vor allem die Verantwortlichen beim Heer ins Gedächtnis rufen: „Gebt Euren Toten Heimrecht, Ihr Lebendigen!

Jetzt Asylmelder werden und die unsichtbare Invasion sichtbar machen!

Ihnen gefällt unsere Arbeit? Sie können den “Heimatkurier” dauerhaft fördern oder einmalig unterstützen.

Artikel lesen
Anklicken um zu kommentieren

Lass einen Kommentar da

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Grundlagen

Die Hierarchie der Opfer – am Beispiel Kellermayr und Leonie

Veröffentlicht

am

Von

Vergangenen Montag versammelten sich tausende Menschen – bei sommerlichen Temperaturen mehrheitlich FFP2-Maske tragend – am Wiener Stephansplatz, um der verstorbenen Dr. Lisa-Maria Kellermayr zu gedenken. Diese Veranstaltung steht sinnbildlich für die beispiellose Doppelmoral von Medien und Politik und die vorherrschende Hierarchie der Opfer.

Ein Gastkommentar

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist signal-2022-05-29-205403_001-1024x129.jpeg

Bereits seit bald einer Woche ist das linksliberale Österreich in hellem Aufruhr. Der Grund: Der mutmaßliche Selbstmord der umstrittenen oberösterreichischen Ärztin Dr. Lisa-Maria Kellermayr. Diese hatte in der Vergangenheit wiederholt öffentlich drakonische Maßnahmen gegen Ungeimpfte gefordert.

Da sie darauf laut eigener Aussagen wiederholt Morddrohungen mutmaßlicher Impfgegner erhalten hat, zeigten die Teilnehmer der Kundgebung Schilder mit der Aufschrift „Querdenker sind Terroristen“. Die Aussage: Jeder Österreicher, der auch nur einmal eine Anti-Corona-Demonstration besucht hat oder sich kritisch zur Impfung beziehungsweise den Maßnahmen geäußert hat, würde eine potenzielle Mitschuld an Kellermayrs Tod tragen.

Linke Heuchelei – die guten und schlechten Opfer

Auf die Absurdität dieses Narratives, welches unkritisch von den Medien reproduziert wird, muss hier nicht näher eingegangen werden. Vielmehr besticht auch diesmal die schäbige Heuchelei im Umgang mit diesem Selbstmord, bei dem Fremdverschulden seitens der Staatsanwaltschaft Wels ausgeschlossen wird. Zu Recht stellen sich zahlreiche Menschen die Frage: Wo waren die trauernden Menschenmassen – welche nun im ganzen Land scheinheilig Kerzen entzünden -, als im Juni vergangenen Jahres die erst 13-jährige Leonie von illegal zugewanderten, bereits mehrfach vorbestraften Afghanen unter Drogen gesetzt, brutal vergewaltigt und anschließend ermordet wurde?

Damals war man – neben obligatorischen Trauerfloskeln und der Betroffenheits-Rhetorik derselben Politiker, welche die Mörder einige Jahre zuvor ins Land gelassen hatten – vor allem darum bemüht, die „afghanische Community“ durch den Vorfall nicht in ein schlechtes Licht zu rücken. Jeder, der den offensichtlichen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und explodierender Migrantengewalt offen angesprochen und daraus die logischen Konsequenzen – Schutz der Grenzen, Null-Zuwanderung und Remigration – abgeleitet hat, wurde damals verdächtigt, diesen Mord zu instrumentalisieren.

Kerzen wurden wie Müll entfernt

Während der selbstgefällige Dom-Pfarrer Toni Faber – dessen „christliche Nächstenliebe“ vor allem Migranten gilt – nun als Mitorganisator der Gedenk-Veranstaltung auftritt und für Kellermayr sogar extra die Glocken des Stephansdoms läuten ließ, forderte man damals empört dienstrechtliche Konsequenzen, als sich Polizisten mit den Teilnehmern eines bescheidenen Trauerkorsos für das ermordete Mädchen solidarisierten. Die wenigen Blumen, die damals von einigen Personen für Leonie am Ballhausplatz niedergelegt wurden, waren innerhalb von einer Stunde wieder verschwunden. Fachmännisch entfernt von der M48, die diese – mutmaßlich auf Geheiß der roten Stadtregierung – einfach wie Müll entsorgten.  

Nicht einmal die Initiative für eine Schweigeminute im Parlament, angestrebt vom freiheitlichen Parlamentsklub, hatte damals Erfolg. Der notorische Choleriker und ÖVP-Parlamentspräsident, Wolfgang Sobotka, hatte den Antrag unter fadenscheinigen Begründungen einfach abgeschmettert.

Standard-Journalist als Paradebeispiel

Markus Sulzbacher, ein Journalist ohne Berührungsängste zur linksextremen Antifa, der unter anderem für den Standard schreibt und seine berufliche Laufbahn als Stalker des patriotischen Lagers in Österreich gestaltet, kann derzeit seine tränenreiche Bestürzung über den Tod Kellermayrs via Twitter nicht oft genug öffentlich bekunden. Noch vergangenes Jahr diffamierte der magere Mann (?) mit dem spröden und zerzausten Haar die Teilnehmer des besagten Autokorsos für Leonie prompt als Rechtsextreme & Corona-Leugner:

Screenshot (Twitter)

Auch als in Würzburg bei einem islamistischen Terroranschlag ein Migrant aus Somalia – der noch einige Jahre zuvor über die offenen Außengrenzen Europas unter falschen Angaben in sein Wunschdomizil Deutschland immigrierte – drei Menschen mit einem Messer umbrachte und mindestens neun weitere verletzte, warnte Sulzbacher via Twitter eindringlich davor, die Tat politisch zu instrumentalisieren und auf Kosten der Opfer „politisches Kleingeld zu machen“:

Screenshot (Twitter)

Die Hierachie der Opfer – ein westliches Phänomen

Fälle wie diese stehen sinnbildlich für ein perfides Phänomen, welches immer nach dem gleichen Schema abläuft und vom Publizisten Martin Lichtmesz bereits 2017 mit dem treffenden Titel „Hierarchie der Opfer“ ausführlich beschrieben und durchleuchtet wurde.

Egal ob kriminelle Schwarze aus Amerika, die einem vermeintlichen „strukturellen Rassismus“ zum Opfer fallen, syrische Flüchtlingskinder, die leblos an einem Strand liegen oder eben jetzt eine tote Ärztin: Erscheinen die Fälle der politischen Agenda des westlichen linksliberalen Establishments nützlich und können sie die Verachtung des Eigenen vorantreiben, werden sie umgehend und energisch in das grelle Rampenlicht der Öffentlichkeit gezerrt und politisch so lange ausgeschlachtet, bis auch der letzten, noch so unpolitischen Person die Namen Georg Floyd und Alan Kurdi ins Gedächtnis gebrannt wurden.

Andere Namen geraten hingegen bewusst in Vergessenheit. Namen, die es nicht wert sind, genannt zu werden, weil ihr Schicksal den linken Multikultis vollkommen gleichgültig ist. Oder wer erinnert sich außerhalb der rechten Blase noch an Leonie, Maria Ladenburger, Tommie Lindh, Ebba Akerlund oder Maria Eschelmüller?

Ihnen gefällt unsere Arbeit? Sie können den “Heimatkurier” dauerhaft fördern oder einmalig unterstützen.

Weiter lesen

Grundlagen

NGO-Sumpf #4: Mauthausen Komitee – Schuldkult gegen die Heimat

Veröffentlicht

am

Von

Im vierten Teil unserer Reihe beschäftigen wir uns mit dem Mauthausen Komitee Österreich. Diese Organisation kann als Musterbeispiel dafür gelten, wie die Gedenkpolitik rund um das Dritte Reich genutzt wird, um patriotische Politik unter Beschuss zu nehmen. Ein Beitrag zum propagierten Schuldkult des MKÖ und dessen Feldzug gegen unsere Heimat.

Das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) wurde 1997 als Nachfolgeorganisation der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen, einem Verein ehemaliger KZ-Häftlinge, gegründet. Beteiligt waren die Bischofskonferenz der römisch-katholischen Kirche, die Israelitische Kultusgemeinde Österreich sowie der sozialistisch dominierte Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB). Diese enge Verstrickung hält bis heute: So ist etwa der leitende Sekretär des ÖGB, Willi Mernyi, – der eine Zeit lang als SPÖ-Bundesgeschäftsführer im Gespräch war – der aktuelle Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich.

Mernyi: Sozialistischer Kampagnen-Manager

Er ist es auch, mit dem man sich am besten beschäftigt, wenn man die „Arbeitsweise“ des Komitees verstehen will. Der Sozialist, NLP-Trainer und langjährige Kampagnen-Manager hat 2007 ein Buch herausgegeben, in dem sich Anweisungen für erfolgreiches politisches Handeln finden. Er erklärt darin unter anderem, dass „Kampagnen nur dann erfolgreich sein können, wenn sie Schmerzen verursachen. Kampagnen treffen dort, wo es wehtut, sonst sind sie wirkungslos. Zeitgemäße gewerkschaftliche Kampagnen zielen auf kostbare Dinge wie das Image eines Konzerns. Also auf den Lebensnerv.

Diese Vorgehensweise aus seiner Zeit in der Gewerkschaftspolitik hat Mernyi offensichtlich mit ins MKÖ genommen. Nun sind die Gegner jedoch keine Unternehmen mehr, sondern in erster Linie die FPÖ. Und folglich wird deren „Lebensnerv“ – Patriotismus, Tradition und Heimatliebe – beständig vom Komitee unter Beschuss genommen.

Feindbild FPÖ

Schon seit Jahren widmet sich das MKÖ nicht nur der Gedenkpolitik rund um das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen in Oberösterreich, sondern betreibt aktiv “dirty campaigning” gegen rechte Organisationen. Vor der Nationalratswahl im Oktober 2017 veröffentlichte man eine Broschüre, die rund 60 angebliche Verfehlungen von FPÖ-Politikern auflistet. Angeblich handle es sich um „rassistische“ und „antisemitische“ Positionen. Darunter viele völlig harmlose Begebenheiten, die lediglich nicht ins linke Weltbild passen.

Bei vielen der angeblich „rechtsextremen Vorfälle“ handelt es sich beispielsweise um Zusammentreffen von Freiheitlichen mit Mitgliedern der Identitären Bewegung, die von Herbert Kickl erst vor kurzem zurecht als „rechte NGO“ bezeichnet wurde. Auch Kickl selbst wurde in der Broschüre angegriffen, weil er 2015 aufgezeigt hatte, dass die Europäische Menschenrechtskonvention auch ein „Einfallstor für illegale Masseneinwanderung“ bietet. Eine Tatsache, die sich auch in der Asylkrise 2022 widerspiegelt.

Als Reaktion bezeichnete Kickl das MKÖ damals folgerichtig als “Erfüllungsgehilfen” der SPÖ, das “vor einer Gefahr, die es gar nicht gibt” warnen würde.

Opfer werden instrumentalisiert

Die Kampagne konnte den großartigen Wahlsieg der FPÖ 2017 nicht verhindern – 26 Prozent der Österreicher machten ihr Kreuz bei der patriotischen Partei. Ein Jahr später folgte ein Angriff des MKÖ auf die in der Folge gebildete Schwarz-Blaue Koalition. 2018 veröffentlichte man einen offenen Brief an Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz. Man wäre in „großer Sorge“. Der Kurs der schwarz-blauen Bundesregierung habe Überlebende des Konzentrationslagers dazu veranlasst, „Stellungnahmen“ abzugeben, behauptete man. In der Folge hier einige dieser Aussagen, die vor allem den Zweck verfolgten, die Regierungsbeteiligung der FPÖ zu diskreditieren:

„Ich lese in der Presse, dass in der neuen österreichischen Regierung sich öffentlich als rassistisch bekennende Parteien sind, die gegen Ausländer sind und Juden und Andersdenkende ausgrenzen“, so einer der Zitierten.

Ein italienischer Häftling schreibt: „73 Jahre nach Kriegsende scheint es mir, dass sich in Österreich eine rechtsextreme Politik anbahnt, fast auf den Spuren des Nazifaschismus.“ Besonders stößt er sich an der Idee, der deutschstämmigen Bevölkerung in Südtirol die Möglichkeit einer Doppelstaatsbürgerschaft anzubieten. Einen österreichischen Pass für die Südtiroler einführen zu wollen, sei „eine Ankündigung, die die Würde Italiens“ verletzen würde. Dass in Südtirol bis heute über 60 Prozent Österreicher leben und diese deutsche Minderheit in Italien nie im Sinne des „Selbstbestimmungsrechts der Völker“ über seine staatliche Zugehörigkeit entscheiden durfte, ist für den ehemaligen Insassen hingegen kein Problem.

Ein weiteres – unkritisch vom Komitee für diesen Anti-FPÖ-Feldzug verwendetes – Zitat, schlägt dem Fass den Boden aus: “Ich denke, dass sich Österreich in derselben Situation wie 1934 und auf dem weiteren Weg zu 1938 befindet. Das Einzige, was beim jetzigen Programm fehlt, sind Gaskammern“, ist in der veröffentlichten „eindringlichen Warnung vor Nationalismus und Rechtsextremismus an die österreichische Bundesregierung“ zu lesen.

Die in der Kampagne zitierten Überlebenden sind alle hochbetagt, hatten in ihrer Jugend Unvorstellbares erlebt und leben meist in anderen, nicht deutschsprachigen Ländern – dass diese Menschen sich in ihrer Emotion teils in fragwürdige Aussagen versteigen, mag verständlich sein. Nicht verständlich ist jedoch die kalt-berechnende Dreistigkeit des MKÖ, derartige Aussagen aufzugreifen und öffentlich zu propagandieren, um damit gegen eine vom Volk gewählte Regierung Stimmung zu machen.

Anstatt derart überzogene Befürchtungen bei den ehemaligen Insassen zu entkräften, freut man sich scheinbar, das Leid, das ihnen zugestoßen war, im „Kampf gegen Rechts“ instrumentalisieren zu können.

Angriffe gegen FPÖ Wels und ÖPR

Nicht nur die Bundes-FPÖ, sondern auch lokale FPÖ-Gruppen müssen sich regelmäßig mit Diffamierung durch das Mauthausen Komitee auseinandersetzen. Ein weiterer schiefer Ton in der Empörungsmelodie des MKÖ war letztes Jahr in Wels zu vernehmen. Der blaue Bürgermeister Andreas Rabl hatte dort veranlasst, in einer Fußgängerzone die Nachbildung einer altrömischen Venusskulptur aufzustellen, die 1913 am Stadtrand von einem Bauern in dessen Acker ausgegraben worden war. Da der bedeutende archäologische Fund auch im Dritten Reich präsentiert wurde und man damals eine kleine Nachbildung der antiken „Venus von Wels“ für Verdienste um die Stadt erhielt, konstruierte das Mauthausenkomitee sofort eine Nazi-Geschichte und machte gegen die „braune Venus“ und die FPÖ mobil.

Und auch derzeit wird die Welser Stadtpartei wieder von der linken Organisation unter Beschuss genommen. Anlass ist ein Treffen des Österreichischen Pennäler Rings (ÖPR) in Wels. Der Verband, dem insgesamt 190 burschenschaftliche Schülerverbindungen angehören, hält dort im September ein Treffen ab. Dass die von der FPÖ regierte Stadt an den eingetragenen Verein einen Versammlungsort vergibt, kann das linke Mauthausen Komitee kaum ertragen. Der geplante Burschentag sei „eine Verhöhnung der NS-Opfer“, skandaliert der Vorsitzende Willi Mernyi. Eine plausible Erklärung, warum das Festhalten an einer über 200-jährigen Tradition (Gründung der Urburschenschaft 1815) die Opfer des NS verhöhnen soll, bleibt er hingegen schuldig.

Freiheitliche Jugend als Zielscheibe

Der Pennäler Ring ist nicht die einzige Jugendorganisation, die sich mit den abstrusen Vorwürfen des MKÖ auseinanderzusetzen hat. Dem Heimatkurier liegt ein Schreiben des Komitees vor, das im Juli an die FPÖ Vöcklabruck ergangen ist. Darin wird die aktuelle „Remigrationstour“ der Freiheitlichen Jugend Oberösterreich als „grauslich“ verunglimpft (im Zuge ihrer Sommerkampagne möchte die Freiheitliche Jugend über die Migrationssituation in Österreich aufklären und einen Schwerpunkt zum Thema Remigration setzen. Der Heimatkurier berichtete).

Menschen, die sich seit Jahren in Österreich aufhalten und einen wichtigen Teil zur Gesellschaft beitragen, aufzufordern, das Land zu verlassen, ist an Menschenverachtung kaum noch zu überbieten“, schäumt das Mauthausen Komitee Vöcklabruck in seinem Schreiben vor Wut.

Welchen „wichtigen Teil“ illegale Massenmigration zur Gesellschaft beiträgt, erklärte das MK zwar nicht, versuchte jedoch, die FPÖ Vöcklabruck gegen die eigene Jugend auszuspielen: Was die Bezirks-FPÖ unternehmen wolle, um diese Veranstaltung zu verhindern, wurde in dem Schreiben gefragt.

Der verantwortliche Bezirksparteiobmann ließ sich glücklicherweise nicht aus der Ruhe bringen, stellte sich hinter die blaue Jugend und antwortete, „das Abhalten der Veranstaltung sei das ‚verfassungsgemäß garantierte Recht‘ der FJ“ und die Thematisierung des „großen gesellschaftlichen Problems“ der unkontrollierten Migration, der „Entwicklung von Parallelgesellschaften“ und der „Überforderung des gesellschaftlichen Zusammenlebens“ sei völlig legitim.

Anonymes Spitzelwesen

Das Vorgehen des MKÖ und seine suspekte Definition von „Rechtsextremismus“ wirft auch ein schiefes Licht auf ein weiteres Projekt der Organisation. Auf der offiziellen Internetseite ist es möglich, „rechtsextreme Vorfälle“ zu melden, um zur „systematischen Dokumentation“ durch das Komitee beizutragen. Zitat: „Diese werden gegebenenfalls und wenn gewünscht auch angezeigt“. Das „Angebot“ ist anonym nutzbar, so dass der Meldende keine Verantwortung zu tragen hat. Dass ein solches Vorgehen die Gelegenheit zum Missbrauch und zur Diffamierung unbescholtener Patrioten bietet, ist naheliegend. Dahinter steckt durchaus System, denn man kennt derartige “Meldestellen” bereits von anderen linken NGOs, wie zum Beispiel ZARA.

Fragwürdige Jugendarbeit

Laut eigener Aussage würden das Mauthausen Komitee Österreich „eine Vielzahl an Meldungen und Anfragen von besorgten LehrerInnen, BetriebsrätInnen, AusbildnerInnen und Eltern zum Thema Rechtsextremismus” erreichen.

Informationen zu rechtsextremer Musik, Kleidung, Symbolen, zu Codes, Begriffen und Abkürzungen sowie rechtsextremen Organisationen und Bewegungen” stehen daher im Mittelpunkt eines aktuellen Projekts des MKÖ. Ein eigens publiziertes Buch soll Auskunft zur „rechten Szene“ geben und Aufsichtspersonen Handlungsanweisungen geben.

Gleichzeitig veranstaltet das MKÖ regelmäßig Seminare mit Jugendgruppen und Schulklassen, in denen diese im Sinne des Komitees im Umgang mit „Rassismus, Diskriminierung und Gewalt“ geschult werden sollen. Diese Indoktrinierung der Jugend kann angesichts der offen anti-patriotischen Gesinnung des Komitees nur als problematisch bezeichnet werden.

Öffentliche Finanzierung

Finanziert werden diese fragwürdigen Aktivitäten durch die öffentliche Hand. Denn die “KZ-Gedenkstätte Mauthausen/Mauthausen Memorial” wurde mit Jahresbeginn 2017 durch den Nationalrat zur gemeinnützigen Bundesanstalt – das heißt zu einer Anstalt öffentlichen Rechts des Bundes – erhoben. Damit erhält die Gedenkstätte jährlich Zuwendungen des Innenministeriums. Der Aufgabenbereich der Gedenkstätte umfasst schließlich auch die Zusammenarbeit und Förderung mit verschiedenen Organisationen, wie eben dem Mauthausen Komitee. Unter dem Deckmantel der Gedenkstätten-Pflege werden somit offen die anti-patriotischen Aktivitäten des MKÖ inklusive deren Anti-FPÖ-Kampagnen finanziert.

“Ich halte vom Mauthausen Komitee nichts”

Dass eine Organisation, die einen derart aggressiven, feindseligen Umgang mit der einzigen patriotischen Partei Österreichs pflegt und den Schuldkult dabei als Waffe gebraucht, eine derartige öffentliche Finanzierung erhält, ist höchst bedenklich. Vor einiger Zeit äußerte sich der Vorsitzende Willi Mernyi folgendermaßen: „Die FPÖ nimmt zwar an Wahlen teil, ist aber von ihrer Gesinnung her keine demokratische Partei.“

Verständlich da die Aussage des oberösterreichischen FPÖ-Obmannes Manfred Haimbuchner aus dem Jahr 2017: „Ich halte vom Mauthausen Komitee nichts.“

Dieser Auffassung schließen wir uns abschließend ohne Wenn und Aber an.

Mit unserer neuen Reihe legen wir die Grundlage für die Trockenlegung des linken “NGO-Sumpfes” in Österreich. Wir präsentieren Vereine, die mit den Schlagworten “Kampf gegen Rechts”, “Integration und Diversität” oder “Asylhilfe” den Bevölkerungsaustausch vorantreiben. Dazu zählen auch linksextreme Vereine oder jene mit entsprechenden Verbindungen. Zudem decken wir auf, wie diese Vereine von staatlichen Stellen aktiv finanziell unterstützt und gefördert werden. Hinweise dazu nehmen wir gerne entgegen: kontakt@heimat-kurier.at

Ihnen gefällt unsere Arbeit? Sie können den “Heimatkurier” dauerhaft fördern oder einmalig unterstützen.

Weiter lesen

Grundlagen

NGO-Sumpf #3: DÖW – Privat-Stasi unter dem Deckmantel der “Wissenschaft”

Veröffentlicht

am

Von

Der dritte Teil unserer Reihe widmet sich einem zentralen Element im Kulturkampf der österreichischen Linken. Kaum eine andere Einzelorganisation hat die politischen Verhältnisse, den öffentlichen Sprachgebrauch und die kulturelle Deutungshoheit stärker verdreht als das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ – kurz DÖW. Die Stoßrichtung der versuchten gesellschaftlichen Raumnahme ist dabei eindeutig kommunistisch. Wir fassen zusammen.

Laut Selbstbeschreibung ist das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes“ eine Stiftung, die gemeinsam von der Republik Österreich, der Stadt Wien und dem Verein „Dokumentationsarchiv“ getragen wird. Schwerpunkte seien die Themenfelder „Widerstand, Verfolgung und Exil während des Nationalsozialismus“, “NS-Verbrechen”, „Wiedergutmachung“ und „Rechtsextremismus nach 1945″. Hierzu sammle man Daten, verwerte sie und betreibe Öffentlichkeitsarbeit.

Deckmantel der wissenschaftlichen Objektivität

Treffender könnte man die Arbeit des umstrittenen DÖW jedoch so beschreiben: Bekämpfung, Ausgrenzung und Diffamierung nationaler, patriotischer und freiheitlicher Interessen. In gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, (öffentlich-rechtlichen) Medien, Staatspolitik und Bildungseinrichtungen wird das DÖW als zitierfähige, seriöse Quelle dargestellt, dessen Mitarbeiter „Expertise“ im Bereich „Rechtsextremismus“ vorweisen können. In Wahrheit wird unter dem Deckmantel der wissenschaftlichen Objektivität konsequent daran gearbeitet, alle rechten, konservativen und tradierten Ideen aus Österreich zu verdrängen.

Laut schwarz-grünem Regierungsprogramm soll in Zukunft unter Mitwirken des DÖW sogar ein jährlicher “Rechtsextremismus-Bericht” erstellt werden. Zu diesem Zwecke soll das Dokumentationszentrum auf offizielle Zahlen und Daten aus den Ministerien für Inneres und Justiz zugreifen dürfen. Grund genug, die Skandalgeschichte des „Dokumentationsarchives“ selbst zu dokumentieren.

Der Kommunist Herbert Steiner

Gegründet wurde das DÖW im Jahr 1963 durch den Kommunisten Herbert Steiner. Der ursprünglich in Wien geborene Steiner agierte schon zu Schulzeiten in linksextremen Organisationen. Nach seiner Auswanderung 1938 beschäftigte er sich während des Zweiten Weltkriegs im Auftrag der Alliierten mit psychologischer Kriegsführung und wirkte an diversen linken Zeitungen mit. Nach 1945 kehrte er nach Österreich zurück und wurde führender Funktionär der KPÖ. Ab 1958 studierte er im Fernstudium an der damals kommunistischen Universität Prag Geschichtswissenschaft. Die Universität Wien erkannte dieses politisch marxistisch geprägte Studium an, verlieh Steiner einen Doktortitel und beschäftigte ihn in der Folge am Institut für Zeitgeschichte. Dort legte er im Rahmen seiner „Forschung“ zum österreichischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus den Grundstein für das spätere DÖW.

Bei der Gründung des sogenannten „Dokumentationsarchivs“ gelang es Steiner auch Mitglieder der SPÖ und der ÖVP zu gewinnen und so dem Projekt einen überparteilichen Anstrich zu verleihen. Bis heute sind im Vorstand auch Vertreter dieser beiden Parteien zu finden. Die Ausrichtung war jedoch eine deutliche: Eingestellt wurden fast ausschließlich Angehörige der radikalen Linken.

Vom „Widerstandsarchiv“ zum „Kampf gegen Rechts“

Die neu gegründete Organisation erklärte, sich im Kern mit den Widerstandsbewegungen in Österreich gegen den Nationalsozialismus zu befassen und eine Dokumentation ihres Beitrags zur „Befreiung Österreichs“ leisten zu wollen. Ein geschickter Schachzug – der den Weg zu staatlichen Geldern ebnete und dem DÖW seine halb-offizielle, staatsnahe Wahrnehmung sicherte.

Denn die junge zweite Republik hatte großes Interesse daran, die Darstellung zu fördern, es hätte in den 30iger und 40iger Jahren eine Gegnerschaft zum NS in großem Ausmaß gegeben: Österreich war 1943 in der Moskauer Deklaration – einer gemeinsamen Erklärung der alliierten Außenmister – zum „ersten Opfer“ des Deutschen Reichs erklärt worden. Diese Haltung – heute abwertend als „Opfermythos“ bezeichnet – war ein gern gesehenes Argumentationsmuster nach 1945.

Die ersten Jahrzehnte seines Bestehens widmete sich das DÖW in erster Linie dieser Aufgabe. Man argumentierte für Österreich als Opfer, stärkte eine dezidiert nicht-deutsche, österreichische Identität und stilisierte einen „heldenhaften kommunistischen Kampf“ gegen den Faschismus.

Im Zuge des 50. Jahrestages des Anschlusses und des dazu abgehaltenen „Gedenkjahres“ änderte sich jedoch allmählich die Lage. Stimmen nach einer seriösen Aufarbeitung der Jahre 1938-1945 wurden laut. Unabhängige Forschungsarbeit zeigte immer deutlicher, dass es 1938 kaum Widerstand und in den Jahren danach praktisch so gut wie keine Kriegsdienstverweigerung oder Sabotageakte gegeben hatte. Vielmehr musste die starke Identifikation der Österreicher mit dem NS-Regime eingestanden werden, die sogar zu Kriegsende den Einmarsch der Sowjettruppen nicht als „Befreiung“, sondern als „Niederlage“ wahrgenommen haben.

Mit der Aufarbeitung der Geschichte fiel Anfang der 90iger nun die Erzählung vom „Widerstand breiter Volksteile“ gegen den Nationalsozialismus weg, nach dem sich das DÖW einst benannt hatte – doch man fand eine neue Zielsetzung: Bereits 1979 hatte man ein Werk unter dem Titel „Rechtsextremismus in Österreich nach 1945“ herausgegeben. Ein erster Schritt weg von der reinen Tätigkeit der linksradikalen Geschichtsinterpretation hin zum offenen Kampf gegen aktive rechte, patriotische Organisationen und Parteien in der Republik.

Wir bestimmen, wer „rechtsextrem“ ist!

In dem mehrere hundert Seiten starken Werk zählte das pro-kommunistische DÖW etwa 400 Organisationen auf, die als „rechtsextrem“ einzustufen seien. Darunter Studentenverbindungen, Heimat- sowie Vertriebenenverbände, Kultur-, Sprach- und Turnvereine, Trachtengruppen, militärische Vereine und Veteranen-Organisationen.
Kurzum praktisch jede Gruppe, die in Opposition zur aggressiven, ordnungslosen Unkultur und dem antinationalen Heimathass der radikalen Linken stand.

Das Bemerkenswerte an dem Text und der Grund für seinen enormen Umfang ist die bis zum Exzess übersteigerte Ausweitung des Rechtsextremismus-Begriffes. Die Definitionen des Dokumentationsarchivs umfassen dabei unter anderem folgende Merkmale:

  • Volk als gemeinschaftsstiftende Idee
  • Ethnopluralismus, also die Auffassung, dass Völker in ihrer Verschiedenartigkeit erhaltenswert sind
  • Kritik am liberalen Gesellschaftsbild
  • Wunsch nach einem „starken Staat“, der auf das Gemeinwohl ausgerichtet ist
  • Befürwortung einer solidarischen Leistungsgesellschaft
  • Traditionsbezug und Heimatverbundenheit
  • Ablehnung von Überfremdung
  • Gutheißen hierarchischer Gesellschaftsordnung
  • Anerkennung von tradierten Werten wie Disziplin, Treue, Ehre, Opferbereitschaft, Pflichterfüllung oder Kameradschaftlichkeit
  • Eintreten für Familie und Ehe

Eine Definition, in der selbst im Österreich des Jahres 2022 wohl ein Großteil des Volkes als „RechtsEXTREM“ gelten würde.

Pseudowissenschaftlicher Anstrich und fragwürdige „Experten“

Seither ist die Beschäftigung mit aktuellen politisch rechten Gruppierungen ein Kernelement der Arbeit im Dokumentationsarchiv. Besonders verhängnisvoll ist in dieser Hinsicht die öffentliche Darstellung des DÖW und seiner Mitarbeiter als unabhängige Institution und Ansammlung von Experten. Für Laien wirken die veröffentlichten Texte dabei aufgrund zahlreicher Zitate und Quellenverweise sicherlich wissenschaftlich. Der ORF übernimmt beispielsweise regelmäßig kritiklos Darstellungen des linken Privatvereins.

In der Vergangenheit zerrten die Mainstreammedien besonders gern den „Rechtsextremismus-Experten“ Andreas Peham vor die Kamera. Peham trat dabei auch regelmäßig unter dem Pseudonym „Dr. Heribert Schiedel“ in Erscheinung. Der fälschlicherweise zugeschriebene Doktortitel verstärkt den Eindruck der Neutralität. Tatsächlich hat der langjährige „wissenschaftliche“ Mitarbeiter des DÖW sein Studium der Politikwissenschaft nie abgeschlossen. Dafür soll er jedoch in seiner Studentenzeit Funktionär beim kommunistischen Studentenverband gewesen sein. Ein weiteres Merkmal seiner Person ist ein fragwürdiges Moralverständnis. So kommentierte er bei einem Vortrag über Studentenverbindungen den durch einen Unglücksfall verursachten Tod eines Mitglieds der Wiener Burschenschaft Teutonia im Zuge des traditionellen studentischen Fechtens mit den Worten: „Leider bisher der Einzige.“

Offenbar dürfte Pehams unbeholfenes Auftreten auch dem DÖW zunehmend unangenehm geworden sein, denn in letzter Zeit wurde vermehrt Bernhard Weidinger in die Öffentlichkeit gerückt. Dieser betreut laut Homepage die “Rechtsextremismus-Sammlung” des Vereins und inszeniert sich auf Twitter als Aufdecker und eifriger Kommentator des politischen Zeitgeschehens. Zwar hat er im Gegensatz zu Peham erfolgreich ein Studium abgeschlossen und promoviert, doch dürften bei Weidinger andere Probleme vorherrschend sein. Er selbst veröffentlichte auf Twitter die Einschätzung einer Ordinationshilfe, dass er “dringend eine Psychotherapie” nötig hätte. Mögen sich die Leser angesichts dessen selbst ein Urteil über diesen Mann (?) bilden.

Feindbild Burschenschaft

Anknüpfend an die Aussage Pehams sind Burschenschaften generell ein vielbespieltes Feindbild des DÖW. Auch bei der Affäre rund um ein Liederbuch der Schülerverbindung Germania zu Wiener Neustadt spielte die Organisation eine zentrale Rolle. Zur Erinnerung: 2018 waren Liedtexte der Verbindung von einem linken Wochenmagazin veröffentlicht worden. Der Vorwurf, die Texte seien rassistisch und antisemitisch, stand im Raum. Darauf folgte ein Ermittlungsverfahren, das jedoch noch im selben Jahr eingestellt wurde. Ein damals anfänglich beauftragter Sachverständiger arbeitet für das Dokumentationsarchiv. Das zuständige Gericht lehnte diesen jedoch später mit folgender Begründung ab:

„Hier liegen […] aus objektiver Sicht erhebliche Anhaltspunkte für das Fehlen des äußeren Anscheins der erforderlichen Neutralität vor“.

Ein weiteres anschauliches Beispiel für die Gesinnung im Haus des DÖW findet sich in der Reaktion auf ein 2018 auf Anregung der FPÖ enthülltes Denkmal für die als Trümmerfrauen bekannten Wienerinnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg, in Zeiten größter Sorge und Not, die Kriegsschäden beseitigt haben. Ein solches Ehrenmal brauche es laut der ehemaligen Leiterin des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, Brigitte Bailer, nicht. Sie kommentierte das errichtete Standbild in einem Interview mit den Worten:

„Was war denn die großartige Leistung? Den Schutt zu beseitigen?“

“Privat-Stasi”, “kommunistische Tarnorganisation”, „Gesinnungs- und Meinungsterror“

In Medien und etablierter Politik kann sich das DÖW zwar als unabhängiges Institut präsentieren (selbst das Bundesamt für Verfassungsschutz übernimmt schockierenderweise teils dessen Beurteilungen und Definitionen). Vor Gericht schneidet das sogenannte “Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes” jedoch schlechter ab.

Bekanntheit erlangte ein Verfahren aus dem Jahr 1998, im Zuge dessen der damalige Leiter des DÖW einen österreichischen Volkswirt klagte, der unter dem Titel „Die letzte Stalinorgel“ einen Artikel zur Tätigkeit des Dokumentationsarchivs verfasst hatte. In letzter Instanz erkannte das Oberlandesgericht Wien in diesem Verfahren an, dass mehrere der beklagten Bezeichnungen des “Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes” straffrei geäußert werden können:

“Privat-Stasi”, “kommunistische Tarnorganisation” und „Denunziantenstadl“ sind demnach zulässige Aussagen über diese von ORF und Co. als neutrale Quelle dargestellte Organisation. Des Weiteren: “polypenartige Institution“ und der Vorwurf, dass das DÖW “ein Klima des Gesinnungs- und Meinungsterrors” begünstige sowie eine Ausweitung des Widerstandsbegriffes “im Wege gewaltiger Geschichtsfälschungen und -verdrehungen” betreibe. Straffrei blieb auch die Beurteilung der Tätigkeit als „linke Wühlarbeit”… “mit ihrem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation“.

Besondere Beachtung verdient die Beschäftigung des damaligen Gerichts mit dem vom Dokumentationsarchiv in seinem „Handbuch des Rechtsextremismus“ verwendeten Begriff des „Rechtsextremismus“:

„Aus dem darin enthaltenen Kapitel ‘Rechtsextremismus – Konturen, Definitionsmerkmale und Erklärungsansätze’, verfasst von Willibald I. Holzer, ergibt sich überzeugend die Schwammigkeit des Begriffs ‚Rechtsextremismus‘ hinsichtlich der Konturen und Begriffsmerkmale, sodass […] die Verwendung des Begriffs ‚Rechtsextremismus‘ eine Möglichkeit ist, um politische Gegner zu brandmarken, politisch zur Seite zu schieben und aus der politischen Bedeutung und Geltung zu bringen.“

Typisch für die politische Linke, die verstanden hat, dass Distanzierung mehr Probleme schafft als löst, versucht man bis heute nicht von den damaligen Vorwürfen Abstand zu nehmen. Ganz im Gegenteil geht man in die Offensive über: Auf der Internetseite des DÖW spricht man unter dem Titel „Angriffe gegen DÖW“ das damalige Urteil offen an und versucht zu relativieren, dass es sich bei den Begriffen nicht um Feststellungen des Gerichts, sondern lediglich um „straffrei bleibende Werturteile“ handle.

Bleibt jedoch die Frage, warum derart schwere Vorwürfe der Unsachlichkeit, wie die Tätigkeiten des DÖW seien in Summe „ein Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation“, straffrei bleiben, wenn man doch selbst behauptet, „wissenschaftlich“ zu arbeiten.

“Expertise” des DÖW ist wertlos

Eine weitere schwere juristische Niederlage erlitt das DÖW dann knapp 22 Jahre später, im Jahr 2020. Man hatte die Herausgeber des patriotischen Magazins Info-Direkt geklagt. Der Vorwurf: Wiederbetätigung, Verhetzung und ähnliche Delikte. Insgesamt 117 Aussagen aus 25 Magazinen wurden zur Anzeige gebracht, gespickt mit Erklärungen und Einschätzungen des DÖW hinsichtlich angeblicher NS-Bezüge und anderer Straftatbestände.

Der weitere Verlauf ist ein Anschauungsbeispiel dafür, was die „Expertisen“ des Dokumentationsarchivs wirklich wert sind, wenn diese ausführlich gegengeprüft werden:
86 der Vorwürfe waren augenscheinlich so abstrus, dass diese von der Oberstaatsanwaltschaft sofort verworfen wurden. Doch auch die restlichen 31 möglichen „Anhaltspunkte“ für ein strafbares Verhalten hielten einer rechtlichen Prüfung nicht stand.

Die Oberstaatsanwaltschaft hielt hingegen fest, dass:

„Zitate in Teilbereichen interpretativ dargelegt, aus dem Kontext gerissen und im Rahmen der vorgenommenen Kategorisierung mit inhaltlich dazu passenden Textstellen aus verschiedenen Publikationen kombiniert wurden.“

Das Verfahren, in dem die „Experten“ des DÖW ursprünglich 117 strafbare Handlungen vermutet hatten, wurde eingestellt:

„Aus den dargelegten Erwägungen kann in den verfahrensgegenständlichen Publikationen kein strafbares Verhalten der Verdächtigen erblickt werden.“

Das Gebaren des DÖW erinnert – wie “Info Direkt” angesichts dessen treffend festhält – weniger an eine wissenschaftlich arbeitende Einrichtung, “als vielmehr an einen zornigen kommunistischen Politkommissar, der eifrig notiert, wenn etwas nicht der eigenen Ideologie entspricht.”

Millionensubventionen aus staatlichen Quellen

Finanziert wird das DÖW einerseits über private Gelder. Doch auch die Republik Österreich und die Gemeinde Wien stützen die Stiftung mit jeweils sechsstelligen jährlichen Zahlungen. Hinzu kommen indirekte Unterstützungen, wie Gelder für Ausbildungsprogramme, auf Steuerkosten beschäftigte Beamte oder die Möglichkeit, Zivildienst im DÖW zu leisten. Unzählige Millionenbeträge sind so die letzten Jahrzehnte in diese dezidiert von Kommunisten installierte Einrichtung abgeflossen. Steuergeld, dass das DÖW unter anderem für seinen Kampf gegen „Rechtsextremismus“ nutzt, womit natürlich in erster Linie Organisationen wie die FPÖ, die Identitäre Bewegung oder alternative Medien gemeint sind.

Trockenlegen des Finanzierungssumpfes und harte Kritik

Von der Gründung der Ersten Republik 1918 an war es Ziel der Austromarxisten, die demokratischen Mittel auszunützen, um eine eigene Herrschaft zu errichten. Die Gründung des DÖW durch den Kommunisten Herbert Steiner ist genau durch dieses Bestreben zu verstehen. Es war von Anfang an Kampfmittel im Streit um die kulturelle Deutungshoheit und wurde mit der Zeit zum Diffamierungsinstrument der radikalen Linken.

Dass Schulkinder mit Unterlagen aus dem DÖW „unterrichtet“ werden oder im Rahmen des Unterrichts von ihm gestaltete Ausstellungen besuchen, ist skandalös. Der enorme gesellschaftspolitische Einfluss des DÖW in der politischen Meinungsbildung in Folge seiner Darstellung als unabhängige Expertise-Stelle richtet schweren Schaden an.

Nicht nur aus den gerichtlichen Niederlagen des DÖW 1998 und 2020, sondern auch aus dem Gebaren seiner Mitarbeiter, lässt sich schlüssig argumentieren, dass eine scharfe Kritik am DÖW nicht nur möglich, sondern nötig ist. Ein sofortiger Stopp der Subvention mittels Steuergeld müsste selbstverständlich sein.

Bis dies geschieht, ist es Pflicht eines jeden Patrioten, jeden Rechten und jeden Freiheitlichen, die kommunistische Geschichte und das unsachliche, linksradikale Vorgehen des Dokumentationsarchivs zu kennen und sich gegen seine Schmutzkübelkampagnen zur Wehr zu setzen. Immer wieder wird versucht, heimatliebende Menschen mittels angeblicher „Expertise“ des DÖWs mit Repression und Denunziation zu überziehen. Machen wir das gemeinsam unmöglich!

Mit unserer neuen Reihe legen wir die Grundlage für die Trockenlegung des linken “NGO-Sumpfes” in Österreich. Wir präsentieren Vereine, die mit den Schlagworten “Kampf gegen Rechts”, “Integration und Diversität” oder “Asylhilfe” den Bevölkerungsaustausch vorantreiben. Dazu zählen auch linksextreme Vereine oder jene mit entsprechenden Verbindungen. Zudem decken wir auf, wie diese Vereine von staatlichen Stellen aktiv finanziell unterstützt und gefördert werden. Hinweise dazu nehmen wir gerne entgegen: kontakt@heimat-kurier.at

Jetzt Asylmelder werden und die unsichtbare Invasion sichtbar machen!

Ihnen gefällt unsere Arbeit? Sie können den “Heimatkurier” dauerhaft fördern oder einmalig unterstützen.

Weiter lesen

Neueste Kommentare

Neueste Beiträge

Schlagwörter

Beliebt

Datenschutz
Ich, Andrea Winkelmayr (Wohnort: Österreich), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.
Datenschutz
Ich, Andrea Winkelmayr (Wohnort: Österreich), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.