Energiekrise: Ein kalter Winter bahnt sich an

Aufgrund der sinkenden Gas- und Energievorräte in Österreich, berief die Regierung am Dienstag Vormittag ein Krisengremium ein. Ziel war es, für die kommenden Monate einen soliden Fahrplan hinsichtlich der Energieversorgung über den Winter aufzustellen. Laut Opposition ergaben sich aus dem Treffen keine klaren Antworten.

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Die von der EU aufoktroyierten Sanktionen Österreichs gegenüber Russland fangen an, Wirkung zu zeigen. Jedoch nicht so, wie man sich das in Brüssel vorgestellt hat, denn die Sanktionen treffen hauptsächlich Europa.

Vor kurzem stellte sich heraus, dass die Gasreserven in Österreich zu großen Teilen nur als Lagerstätten für andere Länder dienten und nun von diesen abgezogen werden. Dies sei aber noch kein Grund zur Beunruhigung. Denn laut österreichischem Krisengremium bleibt das Land nur in der „Frühwarnstufe“ am Weg in die Versorgungskrise. Man appelliert jedoch an Großverbraucher von Gas, auf alternative Energiequellen umzustellen – allem voran: Erdöl!

Politisch einfältig

Diese Aussage kommt von der grünen Klimaschutzministerin Leonore Gewessler. Dieselbe Frau Gewessler, welche 2021 noch stolz den vollkommenen Ausstieg aus Kohle und Ölheizungen bis 2035 propagierte. Unter dem Deckmantel des „Klimaschutzes“, war man bereit bis zu 650 Millionen Euro an Förderungen auszuschütten. Wie viele Millionen nun für die Haushalte der Österreicher zur Verfügung gestellt werden müssten, kann man schwer erahnen.

Der Appell an Großverbraucher, auf Erdöl umzustellen, reicht im Grunde bereits, um zu erkennen, auf welch einfältige Individuen die Bevölkerung setzen muss. Denn in nur wenigen Monaten sämtliche Industriebetriebe von Erdgas auf Erdöl umzustellen, ist in keiner Weise umsetzbar. So ist auch die „spontane“ Inbetriebnahme des österreichischen Kohlekraftwerks Mellach vor dem Herbst nicht möglich (Gerüchte diesbezüglich kursierten in den vergangenen Tagen). Dies liegt vor allem an den monatelangen Wartezeiten auf Industrieteile als Folge der Coronapolitik.

FPÖ für Sanktionsstopp

Anstatt lösungsorientiert zu arbeiten, um einen Ausweg aus der zunehmenden Versorgungskrise zu finden, bemühen sich Regierung und SPÖ-Schein-Opposition hauptsächlich um gegenseitige Schuldzuweisungen.

Einzig die FPÖ fordert das, was der österreichischen Bevölkerung zu Wohle kommt. FPÖ-Klubvize Dagmar Belakowitsch verlangt das sofortige Ende aller Wirtschaftssanktionen gegen Russland, um eine Energieversorgung für den kommenden Winter zu gewährleisten. Man kann nur hoffen, dass dies den Horizont der Regierungsverantwortlichen zumindest ein wenig erweitert.

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