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Eine identitäre Entgegnung auf das Konzept des “Kulturpatriotismus” #2

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Das ist der zweite Teil einer umfassenden Entgegnung auf das Kulturpatriotismus-Konzept von Jurij Kofner. Sie wurde uns zugeschickt und wir veröffentlichen sie an dieser Stelle ungekürzt und unkommentiert. Zum ersten Teil geht es hier.

Und damit kommen wir zum entscheidenden Begriff, den Kofner mit der verharmlosenden Gegenüberstellung von 60 Millionen Autochthonen und 11 Millionen „verbleibenden Fremden“, umgeht. Blicken wir auf die Demographie der 60 Millionen und blicken wir auf die erschreckende Zahl von knapp 40% mit Migrationshintergrund bei Minderjährigen, so sehen wir immer noch nicht das wahre Ausmaß. Die Definition des Migrationshintergrunds umfasst nämlich nur maximal 2 Generationen.

Auch ohne weiteren Zuzug würde durch Ersetzungsgeburten ein Bevölkerungsaustausch stattfinden, während die Zahl der Bevölkerung mit Migrationshintergrund langsam verschwinden würde (das Phänomen wurde von der Identitären Bewegung als „Migrationshintergrund-Fading“ bezeichnet). Identifikatorische Assimilation und selbst strukturell-funktionale Integration sind jedoch nur möglich, solange eine stabile indigene Mehrheit und eine Leitkultur besteht. Das ist in vielen Regionen bereits nicht mehr der Fall. Solange der Bevölkerungsaustausch daher nicht gestoppt und die antideutsche Identitätspolitik nicht überwunden wird, ist es illusorisch, von Assimilation oder gar Integration zu träumen.

Zentrale Forderung

Zusammengefasst lautet die klare Forderung eines echten Patriotismus, jenseits der libertären und sozialistischen Besetzung von Nebenschauplätzen: Erhalt der ethnokulturellen Identität durch eine Kehrtwende in der Identitäts- und Bevölkerungspolitik hin zur Leitkultur und Remigration.

Der Bevölkerungsaustausch muss als das zentrale Problem erkannt und benannt werden. Die Ersetzungsmigration muss gestoppt werden. Eine Politik der Leitkultur (in ihrer ethnokulturellen Dimension) und ein rückwirkendes System der Quotenmigration führt zu einer entschlossenen Remigrationspolitik, die eine radikale Umgestaltung des Sozialstaates, des Staatsbürgerschaftsrechts und der Familienpolitik einschließt. All das ist mit dem deutschen Grundgesetz in seinem teleologischen Ansatz vereinbar und ebenso anschlussfähig wie prinzipientreu.

Homogenität als Fundament

Der entscheidende Unterschied zu Kofners Konzept ist, dass hier der Bevölkerungsaustausch klar als die äußerste Gefahr benannt wird. Was, wenn im „Freipat” irgendwann nicht-europäische, „deutsche Patrioten“ die Mehrheit stellen? Für den “Freipat” stellt das kein explizites Problem dar. Der „VolksPat“, um einen weiteren Modebegriff gegen den „FreiPat“ ins Spiel zu bringen, weiß jedoch, dass eine deutsche Leitkultur nur auf Basis einer weitgehend homogenen, ethnisch deutschen Gesellschaft bestehen kann. Die wenigen Beispiele von assimilierten Nichteuropäern in unserer Geschichte – von „Beutetürken“ zu „Hofmohren“ – zeigen einerseits, dass das theoretisch möglich ist, praktisch aber nur als geschichtlicher Ausnahmefall funktioniert. Als erste Maßnahme ist daher die außereuropäische, kulturell fremde Migration – bis auf Ausnahmefälle – auf Null zu reduzieren.

Multi-ethnische Gesellschaften vom Libanon bis zu den USA zeigen uns, dass der eherne identitätspolitische Grundsatz „Vielfalt + Räumliche Nähe = Krieg“ unwiderlegt bleibt. Eine identitäre Politik will die Zersplitterung der Gesellschaft verhindern und die verschiedenen sozialen, religiösen und kulturellen Schichten durch das Bewusstsein der ethnokulturellen Identität vereinen und integrieren. Nur diese Gemeinschaft ist die Basis, auf der Demokratie, ein gewisser Meinungspluralismus und eine freiheitliche (nicht liberale) Gesellschaft entstehen können. Eine Heterogenität an Religionen und Meinungen setzt eine ethnokulturelle Homogenität voraus, um nicht im ethnischen Bürgerkrieg zu münden.

Repräsentation und patriotische Migranten

Dieses Bewusstsein drückt sich auch in der Wahl der Repräsentanten und Ikonen aus. Weder der Hl. Mauritius, ein römischer Militär, noch eine „Schwarze Germania“, sind eine passende Symbolfigur für die deutsche Identität. Diese als Ikonen aufzubauen, hieße, sich dem Druck der „United Colours of Benetton“-Ästhetik zu beugen, um sich dem multikulturellen Mainstream anzupassen.

Wenn ein Deutscher nach Japan auswandern würde, um sich in der dortigen Gesellschaft zu assimilieren, müsste er alles daran setzen, vertrauensbildende Maßnahmen zu schaffen, welche das Gastland davon überzeugen, dass seine Loyalität ihnen gilt. Er müsste der erste sein, der gegen jede weitere Migration und die Aufweichung der nationalen Identität Japans auftritt. Sollte er die Kultur dieses Land wirklich lieben, müsste er sich eingestehen, dass ein Bevölkerungsaustausch sie zerstören würde.

Ein Beispiel für diese Verhaltung ist Eric Zemmour, der als algerischer Jude die bisher schärfste Kampagne gegen den Bevölkerungsaustausch gefahren hat. Seine ethnische Herkunft verwendete er bewusst als Instrument gegen die ethnomasochistischen französischen Eliten, um entscheidende Tabus zu brechen. Die Tatsachen, dass man als Nichteuropäer gegen die „Rassismuskeule“ gefeit ist, nutzen auch andere Migranten – taktisch klug und dankenswert -, um Wahrheiten anzusprechen und den Bevölkerungsaustausch sag- und bekämpfbar zu machen. Jean Messiah, ebenfalls ein Algerier und wie Zemmour im rechten Lager, sagte sogar einmal in einer Rede, dass er jederzeit bereit wäre, selbst zu remigrieren, wenn das nötig wäre, um Frankreich zu retten.

Demographischer Kipppunkt ist entscheidend

Diese Phänomene sind die Reaktion auf einen selbstbewussten identitären Patriotismus der französischen Rechten, der sich nicht mit einer „Schwarzen Jeanne D’Arc“ an vermeintliche neue Wählerpotentiale anbiedert. Nur so ist es möglich, in der identitären Zielgruppe – den Einheimischen und Assimilierten – eine parlamentarische Mehrheit und eine kritische Masse auf der Straße gegen den Bevölkerungsaustausch zu mobilisieren. Dabei ist eine Klarheit der Begriffe und eine Unterscheidung zwischen Volk, Staatsbürgerschaft, ethnischer und kultureller Seite der Identität sowie dem Bedeutungsgehalt des „echten Deutschen“ in Eigen- und Fremdwahrnehmung entscheidend.

Gelingt das nicht und wird der demographische Kipppunkt erreicht – auch das unterscheidet „VolksPat“ von „Freipat“ -, wäre Aufgabe einer Partei, die deutsche Interessen vertritt, sich als Volksgruppenpartei neu zu konstituieren. Das Überleben der deutschen Geschichte und Identität müsste dann, gegen einen von ethnischer Wahl und verräterischen Eliten dominierten Zentralstaat, in einer Strategie der Sammlung, durch präfigurative, vor-staatliche Politik sichergestellt werden.

Bis zu diesem Punkt muss die deutsche Rechte – zielgerichtet und geschickt, anschlussfähig und provokant – um jeden Meter politischer Gestaltungsmacht kämpfen, der eine identitäre Bevölkerungs-  und Identitätspolitik zulässt. Das sollte der Konsens einer deutschen Politik für deutsche Interessen sein.

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FPÖ-Abstimmungsverhalten: So dreist manipuliert die SPÖ

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Die Ergebnisse einer Abstimmung im Rahmen des sogenannten Gleichbehandlungsausschusses haben unlängst für Aufsehen gesorgt. Laut des SPÖ-Vereins “SoHo” hätte die FPÖ für Anträge zugunsten von “LGBTIQ-Personen” gestimmt, die Grünen allerdings dagegen. Doch das ist irreführend.

Vergangenen Donnerstag tagte der parlamentarische Gleichbehandlungsausschuss und hat über mehrere Anträge abgestimmt. Drei dieser Anträge haben sich unter anderem auf die verqueren Anliegen sogenannter “LBGTIQ-Personen” bezogen. Der SPÖ-Schwulen-Verein “SoHo” veröffentlichte eine Grafik, auf der diese Anträge namentlich genannt und das Abstimmungsverhalten der Parteien illustriert wurde:

Quelle: Twitter (https://twitter.com/MarioLindner82/status/1539897767103021058/photo/1)

FPÖ und Grüne ausgetauscht?

Nimmt man diese Grafik für bare Münze, so gerät man ins Staunen. Offenbar haben FPÖ und Grüne sich über Nacht gewandelt oder die Plätze getauscht, denn während die Grünen gegen die Anträge gestimmt haben, hat die FPÖ dafür gestimmt. Der springende Punkt: Dabei wurde lediglich über die Vertagung dieser Anträge abgestimmt, nicht über eine inhaltliche Zustimmung. Darüber informiert die kaum leserliche Fußnote.

SPÖ-Manipulation

Das heißt: Die Grünen haben für die Vertagung der Anträge gestimmt, die FPÖ dagegen. Warum, das haben wir FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz gefragt, der uns dieses Vorgehen folgendermaßen erklärt:

„Hier versucht man seit einiger Zeit Mehrheitsverhältnisse zu konstruieren, die es weder im Parlament, noch in der Bevölkerung gibt. Die Regierung stellt in jedem Ausschuss Vertagungsanträge, damit das Thema nicht ins Parlament kommt. Auch in anderen Ausschüssen. Findet die Vertagung nämlich eine Mehrheit, ist der Antrag schubladisiert, es gibt keine Abstimmung mehr darüber und wir können unsere Haltung dazu nicht öffentlich im Parlament diskutieren, weil der Antrag dann dieses gar nicht erreicht. In Ausschüssen gibt es nämlich leider keine Übertragung im TV oder Ähnliches. Da wir unsere Ablehnung aber auch öffentlichkeitswirksam diskutieren wollen, stimmen wir grundsätzlich gegen alle Vertagungsanträge, die Türkis-Grün in den Ausschüssen stellen. Fürs Schubladisieren und unterm Tisch fallen lassen, bekommt diese Versagerregierung von uns auch grundsätzlich keine Mehrheit.”

Die Manipulation durch den SPÖ-Verein kommentiert er folgendermaßen:

“Dass, wenn wir gegen die Vertagung stimmen, dann die Roten und die Rosaroten Grafiken machen, als hätten wir dafür gestimmt, ist dann nur noch Manipulation der Bevölkerung.
Auch wenn auf den originalen Grafiken im Kleingedruckten eine Erklärung steht, steckt dahinter, dass man hier Mehrheiten konstruieren will, die es einfach nicht gibt.“

Verwirrung durch Abstimmungsverhalten

Diese Manipulation dürfte funktionieren. So geht auf Twitter beispielsweise der als FPÖ-nah geltende Politikberater Heimo Lepuschitz mit der “gesellschaftspolitischen Überholung” der Grünen durch die FPÖ hausieren und bedient sich der eben genannten SoHo-Grafik. Damit übernimmt er das manipulative SPÖ-Framing und lässt die inhaltliche Ablehnung der Anträge durch die FPÖ unter den Tisch fallen.

Quelle: Twitter (https://twitter.com/heimolepuschitz/status/1539918928419475457)

Kommunikationsproblem?

Wie die Diskussion unter dem Tweet zeigt, interpretieren einige Menschen aufgrund des Tweets von Lepuschitz die Abstimmung der FPÖ als inhaltliche Positionierung. Da nur wenige Österreicher gewillt sind, sich intensiv und detailliert mit den zahlreichen Tücken des parlamentarischen Betriebs und derartigen Abstimmungen auseinanderzusetzen, ist einer derartigen Manipulation Tür und Tor geöffnet. Dem könnte man gegebenenfalls mit einer offensiven Kommunikationspolitik vonseiten der FPÖ entgegnen.

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NGO-Sumpf #1: Stadt Wien fördert Antifa-Verein!

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Im ersten Artikel unserer neuen Reihe decken wir die Förderung des linksextremen Vereins “Klub Slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien” durch die Stadt Wien auf. In dessen Räumlichkeiten finden regelmäßig Veranstaltungen der Autonomen Antifa statt. Der Verein ist damit ein zentraler Knotenpunkt des Linksextremismus in Wien.

Die Kulturabteilung MA7 der Stadt Wien fördert jährlich weit über hundert verschiedene Projekte und Vereine. Im Bericht des Jahres 2020 findet sich auch eine Förderung in der Höhe von 1.000 Euro an den “Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien”. Bereits der Förderungszweck “Antifaschistischer Winter” lässt erahnen, dass sich hinter dem unverdächtig wirkenden Namen wesentlich mehr verbirgt als eine bloße Interessensgemeinschaft slowenischer Studenten.

Linksextremistische Ausrichtung des Vereins

Tatsächlich weist ein erster Blick auf die Homepage des Vereins auf dessen politische Ausrichtung hin. Ein roter Stern ziert das Logo des Vereins und ein Bild zeigt ein Banner mit der Aufschrift “Heimat im Herzen – Scheiße im Hirn” – eine bekannte und weit verbreitete Parole der linksextremen Szene. Die Ursprünge des Vereins reichen laut Selbstauskunft in das Jahr 1923 zurück. Die weitere Geschichte ist eng mit den politischen Auseinandersetzungen rund um die Volksgruppe der Kärntner Slowenen verknüpft. Neben der Glorifizierung der slowenischen Partisanen des Zweiten Weltkriegs finden sich auch Hinweise zu den Veranstaltungsreihen “Antifaschistischer Winter” und “Feministischer Frühling”.

“Antifaschistischer Winter” von Stadt Wien gefördert

Die Veranstaltungsreihe “Antifaschistischer Winter” wurde zumindest im Jahr 2020 von der Stadt Wien mit einem Betrag von 1.000 Euro gefördert. Der Klub selbst beschreibt diese Veranstaltungsreihe folgendermaßen:

Durch Vorträge, Filme, Debatten oder Workshops erforschen wir die Geschichte, aber auch heutige Perspektiven, des Antifaschismus. Ziel ist es die Bedeutung dieser Thematik speziell aus Sicher (sic!) der Kärntner Slowen:innen aufzuzeigen. Wir betonen auch immer wieder die heutige Bedeutung und Nutzung der des Widerstands. Immer wieder kommt es zum Schluss, dass nicht alle Mitglieder der Gesellschaft aus der Geschichte lernen und sich bestimmte Aspekte wiederholen, wenn auch mit einem (sic!) anderen Konzepten.

Dass die Betonung der “heutigen Bedeutung des Widerstands” keine leere Phrase ist, zeigen die zahlreichen Verstrickungen des Vereins mit der linksextremen Szene.

Verstrickungen mit Antifa und linksextremer Szene

So finden seit mehreren Jahren regelmäßig Veranstaltungen der “Autonomen Antifa Wien” in den Räumlichkeiten des Vereins in der Mondscheingasse 11 statt. Das wird durch einen kurzen Blick auf die über Facebook publizierten Veranstaltungen der Antifa-Organisation bestätigt:

Screenshot: https://www.facebook.com/antifa.w/events

Zur Selbststilisierung als Nachfolgeorganisation der Kärntner Slowenen passt die revanchistische “Befreiungs-Party” zum 8. Mai – ein Tag, der für das deutsche Volk Ausbeutung, Vertreibung und Misshandlung bedeutete. Auch die Veranstaltungen des Klubs selbst sprechen eine deutliche Sprache und lassen inhaltlich auf eine kommunistische und linksextreme Ausrichtung schließen.

Aktive Beteiligung am Linksextremismus

Doch der Verein bietet in seinen Räumlichkeiten nicht nur offen linksextremen und gewaltbereiten Organisationen eine Plattform, sondern beteiligt sich auch aktiv an linksextremen Aktionen. So unter anderem an der Besetzung und Blockade eines Hörsaals an der Universität Wien im Jänner 2020, um gegen eine Vorlesung des national-liberalen und der FPÖ nahestehenden Professors Lothar Höbelt zu protestieren. In der damaligen Aussendung der ÖH Uni Wien wird explizit auf die Beteiligung des von der Stadt Wien geförderten Klubs hingewiesen. Auch die Volksgruppen-Ausgabe des ORF berichtete und zitiert den Klub mit folgender Stellungnahme:

“Die Universität ist kein unpolitischer Raum. Lange Zeit war sie vielmehr ein Sammelpunkt der Reaktion. Wir werden kein Zurückfallen in diese Zeiten zulassen und verurteilen die Verweigerung der Universität, sich klar antifaschistisch zu positionieren.

Stadt Wien fördert Linksextremismus

Die in diesem Artikel präsentierten Tatsachen verdeutlichen, dass es sich beim “Klub Slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien” um einen offen linksextremistischen Verein handelt, der zur Durchsetzung seiner politischen Ziele auch vor der Anwendung von Gewalt nicht zurückschreckt. Dass dieser Verein im Rahmen der Kulturförderung zumindest im Jahr 2020 von der Stadt Wien gefördert wurde, stellt einen Skandal dar.

Es bleibt zu prüfen, ob der Verein auch in den Folgejahren von der Stadt Wien gefördert wurde. Die entsprechenden Berichte wurden bislang noch nicht veröffentlicht.

Mit unserer neuen Reihe legen wir die Grundlage für die Trockenlegung des linken “NGO-Sumpfes” in Österreich. Wir präsentieren Vereine, die mit den Schlagworten “Kampf gegen Rechts”, “Integration und Diversität” oder “Asylhilfe” den Bevölkerungsaustausch vorantreiben. Dazu zählen auch linksextreme Vereine oder jene mit entsprechenden Verbindungen. Zudem decken wir auf, wie diese Vereine von staatlichen Stellen aktiv finanziell unterstützt und gefördert werden. Hinweise dazu nehmen wir gerne entgegen: kontakt@heimat-kurier.at

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Die Grundlagen der Gender-Ideologie

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Der “Pride Month” Juni feiert alles, was nicht normal ist – bewusst. Was auf der Pride Parade durch die Stadt zieht, soll einmal die neue Normalität werden. Ein Grundlagenartikel zu einer der populärsten neuen linken Ideologien.

Juni ist Pride Month. Jedes Jahr werden abartigere und abartigere Dinge gefeiert. Aber das Chaos hat System. Was Perverse auf der Straße feiern, haben vorher Intellektuelle in linken Institutsgebäuden ausgebrütet.

Die “Gender-Ideologie” oder – wie sie sich selbst nennt – “Queer Theory” ist eine Art marxistischer Sekte, die das Klassenkampf-Narrativ mit sexuellen und geschlechtlichen Kategorien füllt. Statt der “Bourgeoisie” gibt es das “Patriachat” oder die “Heteronormativität”: Die Ansicht, dass Heterosexualität und nur zwei Geschlechter normal seien. In einer langsamen Kulturrevolution soll diese zerschmettert werden, damit es irgendwann auf der ganzen Welt aussieht wie auf der Pride Parade.

Ursprung im Feminismus

Ein Weg, jene Ideologie zu verstehen, ist der Historische. Die “Queer Theory” entspringt der sogenannten “Dritten Welle” des Feminismus. Die erste Welle, die bereits im 19. Jahrhundert begann, setzte das Frauenwahlrecht durch. Die zweite Welle begann in den 60er Jahren den Kulturkampf gegen das sogenannte “Patriarchat”, der den Feminismus bis heute bestimmt: Unsere Gesellschaften würden Männer “strukturell” bevorzugen. Das heißt: Auch wenn Frauen rechtlich wählen, arbeiten und mitbestimmen dürfen, sind sie immer noch benachteiligt, weil Menschen zum Beispiel männlichen Politikern unbewusst mehr Vertrauen schenken oder weil Berufe Eigenschaften verlangen, die Männer öfter haben als Frauen.

Um Gleichberechtigung zu erlangen, müsste man diesen ungerechten sozialen Rahmen bekämpfen und vernichten. Ziel der zweiten Welle war es also, das soziale Machtgefüge in Richtung Frauen zu verschieben. Ein großes Politikum waren zum Beispiel Abtreibungs- und Scheidungsrechte. Die Dritte Welle begann schließlich auch andere vermeintlich unterdrückte Gruppen einzubeziehen. Das heißt: Ethnische Minderheiten, Homosexuelle und schließlich Transen.

Homosexutopie

Nach der 68er-Kulturrevolution dominierten Linke sämtliche Kulturwissenschaften, wodurch Akademiker verschiedener Disziplinen starken Einfluss auf den feministischen Diskurs gewannen. Durch den marxistischen Hintergrund dieser Denker wurde das Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern, wie die Zweite Welle es beschrieben hatte, als eine Art Klassenkampf modelliert: Männer als machthabende, Frauen als unterdrückte Klasse.

Mit der Einbeziehung anderer Gruppen ab der Dritten Welle wurde das Narrativ abstrakter. Nicht mehr Männer gegen Frauen, sondern alle Unterdrückten gegen die herrschende Ideologie: Das sogenannte heteronormative Patriarchat. Dass Heterosexualität als normal gilt, dass nur zwei Geschlechtsidentitäten anerkannt werden, und dass man bestimmte Eigenschaften mit Männern und Frauen assoziiert, sind für Anhänger der Queer Theory bloß Elemente der “heteronormativen Ideologie”. Dass diese Ideologie an der Macht ist, sei der Grund für die Unterdrückung von Frauen und Minderheiten.

Damit beginnen auch die Utopien, wie eine völlig vom Patriarchat befreite Gesellschaft ausschauen könnte. Jeder Mensch, der von der Norm abweicht, ist ein Indiz für das, was die Welt sein könnte, wenn sie einmal vom Patriarchat befreit ist: Homosexualität deutet auf die vielfältige Sexualität hin, die möglich sein wird, wenn die Welt von der “Heteronormativität” befreit ist. Und Transgender-Personen deuten auf die mögliche Loslösung oder sogar vollständige Auflösung von Geschlechterrollen hin. Damit wäre endlich die Unterdrückung beendet: Die Pride Parade ist der Traum von der Gesellschaft ohne Patriarchat.

Gender und Sex

Theoretischer Kernbegriff ist die Spaltung des Geschlechts in “Sex” und “Gender”. Beide Begriffe bedeuten im Englischen “Geschlecht”. “Sex” wird für die biologische Kategorie verwendet, Gender für die eigene Identität nach innen sowie für die soziale Rolle nach außen. “Transgender” ist eine Person, wenn das “Gender”, die empfundene Identität, nicht zum “Sex”, der biologischen Kategorie, passt.

Damit ergibt die Ideologie Sinn: Eine Trans-Frau war immer schon eine Frau, weil sie sich als eine gefühlt hat (weibliches Gender). Die brutale Umoperation wird als “Sex Change” oder “Gender Affirmation” beschrieben, weil sie nur den “Sex”-Bestandteil ändert, um zum “Gender” zu passen. Natürlich kann man das biologische Geschlecht nicht wirklich ändern: Effektiv ist so eine Operation eine reine Verstümmelung.

Man merke: Eine Änderung des “Gender”, um zum “Sex” zu passen, wird nicht in Betracht gezogen. Das Gedachte ist ihnen mehr wert als das Materielle.

Neue Gender-Identitäten

Wenn also die geschlechtliche Identität von der biologischen Wirklichkeit verschieden sein kann, liegt es nahe, die beiden völlig zu entkoppeln. Hier kommen wir zu Begriffen wie “genderfluid” – jemand, der sich manchmal als Frau, manchmal als Mann identifiziert – oder “non-binary” – weder Frau noch Mann. Die Kategorie des biologischen Geschlechts tritt dabei zusehends in den Hintergrund, mittlerweile lassen sich viele Transen gar nicht mehr umoperieren – so kommen wir zu absurden Begriffen wie “Frau mit Penis” und zu völlig neuen Geschlechtsidentitäten, die nicht mehr zu einem biologischen Geschlecht gehören.

Bereits seit Jahrzehnten gehen radikale Feministen nämlich noch weiter und träumen von der völligen Eliminierung der biologischen Kategorie “Sex”. Wenn es keine materielle Wirklichkeit gibt – was diese linke Sekte fest annimmt – dann ist auch das vermeintlich biologische Geschlecht nur gedacht, also: “konstruiert” – und kann dekonstruiert werden. Das klingt absurd, ist es auch. Aber es muss ernstgenommen werden: Auch wenn ihre Utopie nie Wirklichkeit werden kann, kann beim Versuch der Umsetzung sehr viel zerstört werden.

Das alles geschieht sehr zum Leidwesen mancher alter Feministinnen, die meinen, Frauen verlieren ihre hart erkämpften Rechte, wenn man die Kategorie “Frau” so zerlegt. Siehe: Eine “Trans-Frau” (biologisch ein unveränderter Mann), die in ein Frauengefängnis eingelagert wird und dort Frauen vergewaltigt. Oder: Eine Trans-Frau, die beim Frauensport antritt und alle Rekorde bricht.

Stichwort Bioleninismus

Die Gender-Ideologie bildet zusammen mit der “Critical Race Theory” eine Übertragung des marxistischen Narrativs von der ökonomischen in die biologische Sphäre. Beide werden von Kritikern deshalb unter dem Stichwort “Bioleninismus” zusammengefasst. Einen entscheidenden Unterschied gibt es aber: Während in der “Critical Race Theory” ethnische Minderheiten sich linker Ideologeme bedienen, um unter einem moralischen Deckmantel Interessenspolitik zu betreiben, funktioniert die “Queer Theory” andersherum: Linksextreme Intellektuelle instrumentalisieren psychisch kranke Menschen, um gewachsene kulturelle Formen zu zerstören.

Das, was man vor ein paar Jahren unter Transgender verstanden hat, also psychisch kranke Menschen, die sich in den falschen Körper geboren fühlen, dient quasi als trojanisches Pferd: Sie werden als arme Opfer hingestellt, denen man helfen müsse. Ziel ist die Auflösung aller Geschlechter. Ähnlich arbeiten Linke immer, um Sympathie für ihre Schützlinge zu generieren: Man denke an die “gut integrierten” Vorzeigeflüchtlinge, die Deutsch können und in einem festen Job arbeiten. Einfache Bürger sollen Mitgefühl mit ihren Schicksalen empfinden, damit sie dagegen wählen, Vergewaltiger und Mörder abzuschieben.

Das Ziel ist wie immer bei links die Gleichstellung aller Menschen. Die Gender-Ideologie ist also nichts anderes als das notwendige Resultat der liberalen Fabel von der Gleichheit. Damit wirklich alle Menschen gleich sind, dürfen nicht einmal biologische Kategorien wie Mann und Frau mehr Bestand haben.

Geschlechterrollen sind gut

Eine rechte Antwort auf die Gender-Ideologie kann zweierlei aussehen: Entweder, man ignoriert den gesamten Diskurs, der ohnehin sehr verkopft ist und wenig Anschluss in der Bevölkerung findet. Hier ignoriert man aber die zunehmende Popularität der Ideologie, vor allem in der Jugend, und die ständigen politischen und juristischen Erfolge, die sie erzielt. (Siehe: m/w/d bei Stellenbeschreibungen in der BRD). Die andere Variante ist, sich mit der Theorie auseinanderzusetzen und eine rechte Antwort zu liefern.

Ganz falsch ist die Teilung in Sex und Gender nicht: Natürlich gibt es auch eine soziale Komponente von Geschlecht, die aus einer linken Perspektive betrachtet austauschbar wäre. Es ist aber ein fataler Irrtum zu glauben, dass Tradition willkürlich wäre. Geschlechterrollen sind über Hunderte von Jahren gewachsen, um die Interaktion zwischen den Geschlechtern zu regeln. Ihre Stabilität beweist ihren Erfolg dabei: In einem vorindustriellen Umfeld ist die Welt so gefährlich, dass Völker mit unklugen Traditionen aussterben oder zumindest im ewigen Wettbewerb anderen Völkern unterliegen würden.

Dass die Rollen bei verschiedenen Völkern leicht unterschiedlich ausgeprägt sind, liegt daran, dass auch die materielle Grundlage sich unterscheidet, etwa die Genetik oder die Gesellschaftsstruktur. Also sind Geschlechterrollen auch zwischen Kulturen nicht beliebig austauschbar.

Hauptkritikpunkt von rechts muss sein, dass die Gender-Ideologie die materielle Wirklichkeit ignoriert bis verleugnet. Männer und Frauen sind zwei stark unterschiedliche Gruppen. Menschen, die sich nicht zuordnen lassen, sind so selten, dass sie vernachlässigbar sind. Traditionelle Geschlechterrollen dienen den beiden biologischen Geschlechtern, ihre natürlichen Anlagen in eine Form zu bringen, in der sie selbst besser mit ihnen umgehen können und der Gesamtgesellschaft nützen. So gibt es keine traditionelle Gesellschaft, die ihre Frauen nicht motiviert hat, Kinder zu bekommen und ihre Männer nicht aufgefordert hat, die Gemeinschaft zu verteidigen.

Heute sehen wir, wie die Geschlechterbeziehungen leiden, wenn diese Rollen vernachlässigt werden.

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