Keine Bootsflüchtlinge mehr in Großbritannien

Wer in Großbritannien Asyl beantragen möchte, soll in Ruanda auf eine Entscheidung warten – so ein Abkommen der britischen Regierung mit Ruanda. Die Zahl der illegalen Migranten, die über den Ärmelkanal nach Großbritannien einreisen wollen, ist seither auf null.

Eine jüngst mit dem ostafrikanischen Land Ruanda getroffene Vereinbarung scheint sich für Großbritannien zu lohnen. Diese sieht vor, aufgegriffene illegale Migranten in einem ruandischen Flüchtlingslager unterzubringen, bis zu einer Entscheidung über einen möglichen Aufenthaltstitel.

Zahl der „Bootsflüchtlinge“ auf null

Im Jahr 2021 versuchten knapp 30.000 illegale Einwanderer über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen. Drei Mal so viel wie noch im Jahr davor. In den ersten Monaten dieses Jahres versuchten noch 6.000 Menschen illegalerweise mit dem Boot über den Ärmelkanal zu gelangen. Seit die britische Regierung den Asylprozess nach Ruanda ausgelagert hat, soll laut Medienberichten kein einziger illegaler Migrant mehr angekommen sein.

Asylzentren außerhalb der EU

Schon lange gibt es die Forderung, Asylzentren an die Außengrenzen der EU zu verlagern und abgelehnte Bewerber direkt von dort wieder abzuschieben. Bisher kam ein solches Abkommen nicht zustande. Um die illegale Migration zu stoppen, wäre neben einem konsequenten Grenzschutz und Remigration ein solches Abkommen für die EU aber fundamental. Großbritannien hat bewiesen, dass es auch umsetzbar ist.

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