Grüne fordern Klimawandel als Asylgrund

Die aktuellen hohen Zahlen der Migranten, die nach Europa strömen, könnten in Zukunft um eine Vielzahl steigen. Grund dafür ist ein aktueller Antrag der Bremer
Integrationssenatorin Anja Stahmann (Grüne), in dem sie fordert, den Klimawandel
beziehungsweise Umweltveränderungen generell als Fluchtgrund anzuerkennen.

200 Millionen mehr

Die Folgen dieses Antrages wären eine Katastrophe für Europa und dessen demographische
Bevölkerungsentwicklung. Schätzungen zufolge beliefe sich die Zahl auf 200 Millionen
Klimaflüchtlinge bis 2050. Diese würden in dieser Rechnung natürlich zu den anderen, ebenfalls illegitimen Fluchtursachen, wie Krieg, Armut oder Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrisen, gezählt. Bei einer derart breit gefächerten Anzahl an Fluchtursachen kann kaum noch einer vorhersagen, wie viele Migranten tatsächlich den Weg nach Europa suchen werden.

Möglicher Schulterschluss der Systemparteien

„Wer wegen Klima- und Umweltveränderungen die Heimat verlassen muss, wird […] von der
Flüchtlingskonvention derzeit nicht erfasst“, begründet Frau Stahmann. Diese Forderung der
Aufnahme von Klimamigration in die Genfer Konvention ist ein weiterer Tropfen, der das Fass der Bevölkerungsproblematik zum Überlaufen bringen wird. Ob das zuständige Parlament
in Bremen für diesen Antrag stimmen wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen.
Die Vorzeichen für ein Durchwinken des Antrags stehen jedoch angesichts der
Senatssitzverteilung (SPD, CDU, Grüne und Linke gemeinsam bei 80,3%) gut.

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