10-mal mehr Asylanträge von Syrern, Afghanen als von Ukrainern

Die Asylstatistiken für Jänner und Februar sind da. Die zwei Hauptaussagen: Woher die Migration wirklich kommt. Und warum wir uns auf ein neues 2015 zubewegen.

Die jährlichen Asylanträge steigen wieder – vielleicht erreichen sie dieses Jahr den höchsten Wert seit 2015. Vielleicht wird sogar das Krisenjahr bald entthront. Aber die Quelle ist auf den ersten Blick unerwartet: Trotz Ukraine-Krise stammt die überwiegende Mehrheit der Asylanträge nach wie vor aus islamischen Ländern.

Bisher sind die Zahlen für Jänner und Februar verfügbar. Platz eins und zwei belegen wie gewohnt Syrien und Afghanistan, mit jeweils 2000 Anträgen in diesem Jahr alleine. Insgesamt waren es bereits 6.625 Anträge. Hochgerechnet auf das ganze Jahr erwartet man, dass dieses Jahr das erste Mal seit 2016 die 40.000er-Marke überschritten wird. Und trotzdem schlucken die meisten Menschen das dreiste Märchen einer migrationskritischen ÖVP.

Die Asylstatistiken finden sich auf der Seite des Innenministeriums.

Sonderweg für die Ukraine

Gerade einmal 400 Asylanträge wurden bis Februar von Ukrainern gestellt. Dabei wurden fast 59.000 Flüchtlinge aus dem Kriegsland registriert. Mit ein Grund ist, dass Ukrainer es einfach nicht nötig haben, einen Asylantrag zu stellen. Ein Jahr lang bekommt jeder Flüchtling volles Aufenthaltsrecht und vollen Zugang zum Arbeitsmarkt, das kann dann um noch ein Jahr verlängert werden. Ziel der Regelung ist es wahrscheinlich, Flüchtlinge hier im Land zu verankern.

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