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Bevölkerungsaustausch

Der Große Austausch – ein rein westliches Problem?

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Dass es einen Bevölkerungsaustausch gibt, ist den meisten nicht erst seit 2015 klar. Konsens ist bei vielen Patrioten dabei, dass es sich hierbei um ein rein westliches Problem handelt. Der Osten – und dabei in erster Linie Russland – gelten hingegen als Bastion gegen den Großen Austausch. Die Situation in Russland ist dieser Tage allerdings weitaus komplexer und verheißt nichts Gutes.

Ein Gastbeitrag von Josef Ram

Russland ist ein Einwanderungsland. Die Zahl der Einwanderungen nach Russland betrug im Jahr 2019 2,4 Millionen. Nach Deutschland kamen im selben Jahr 1,6 Millionen Migranten. Russland lässt dabei gezielt Arbeitsmigranten einreisen – und zwar visumfrei. Diese stammen in erster Linie aus den Ländern Zentralasiens: Tadschikistan, Usbekistan, Kirgisien. Aber auch aserbaidschanische Immigranten sind stark vertreten. Es handelt sich also in erster Linie um muslimische Migranten. Sie nehmen bereits einen beträchtlichen Teil der Bevölkerung der größeren Städte Russlands ein.

Einwanderung am Beispiel Moskaus

In Moskau stellen Aserbaidschaner die größte Migrantengruppe, dicht gefolgt von den Zentralasiaten. Die russische business gazeta berichtete Mitte Dezember 2019, dass der Anteil der Migranten an der Bevölkerung Moskaus auf 15,4% angewachsen sei, die überwältigende Mehrheit davon seien Migranten aus Zentralasien. Der Ausländeranteil Berlins betrug zum Vergleich 2020 19,6%.

Erschreckend ist dabei der geringe Anteil der ethnischen Russen an der Bevölkerung Moskaus. Diese stellen nämlich nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung. Ihr Anteil liegt gerade noch bei 30%, so die offiziellen Zahlen von 2020. Sie werden mehr und mehr von muslimischen Einwanderern verdrängt. Neben den bereits genannten Aserbaidschanern, sind hier in erster Linie Tataren zu nennen. Die innerrussische Migration zeigt sich hier zudem besonders, ist sie ja in den Einwanderungsstatistiken nicht wiedergegeben. So stellen Tschetschenen und Dagestaner bereits 5% der Bevölkerung Moskaus – Tendenz steigend. Insgesamt leben bereits zwei Millionen Muslime in Moskau.

Allerdings handelt es sich hierbei um offizielle Zahlen gemeldeter Migranten, illegale Migranten sind hier noch nicht eingerechnet. Illegale Migration ist in Russland jedoch ein großes Problem. Einer von fünf Ausländern war 2018 illegal in Russland – die Dunkelziffer ist vermutlich weit höher. Die Aufklärungsrate dürfte nicht besonders hoch sein, denn illegale Migranten sind besonders lukrativ für die wirtschaftliche Elite Russlands – die Oligarchen.

Gastarbeiter auf Russisch

Ein interessanter Fakt ist, dass die russische Sprache ihr Wort für Arbeitsmigranten dem Deutschen entlehnt hat. Sie heißen dort „gastarbajtery“. Das Konzept, das dahintersteht, haben die Russen wohl gleich mit entlehnt. Migranten sind in Russland nämlich vornehmlich zum Arbeiten da, und zwar als billige Arbeitskräfte. Ein beträchtlicher Teil ist dabei gekommen, um zu bleiben.

Die russische Online-Zeitung Regnum veröffentlichte im Februar dieses Jahres einen Artikel über einen Vorfall in Moskau, wo zwei Migranten auf Polizisten losgegangen waren. Diese hätten nun nur sehr leichte Strafen zu erwarten – während die russische Justiz in anderen Fällen doch recht streng richte. Die Zeitung ließ auch einfache Russen zu Wort kommen, die fast einhellig der Meinung waren, dass die Migranten bald wieder freikommen würden, um sodann weiter auf den Baustellen der Oligarchen arbeiten zu können. Diese seien nämlich die eigentlichen Nutznießer. Sie sähen in den Migranten billige Arbeitskräfte, für die man meist auch keine Steuern zu zahlen habe.

Da wundert es auch nicht, dass es ein offenes Geheimnis ist, dass der Staat versucht, bestimmte Zahlen zu vertuschen. Genaue Daten zur Bevölkerungszusammenstellung der russischen Hauptstadt und zur Ausländerkriminalität sind beispielsweise nur relativ schwer zu finden. Sie werden regelmäßig von den unabhängigen Medien publiziert, unter anderem von der russischen Tageszeitung Novye Izvestija – deren Onlineauftritt letzte Woche in Russland verboten wurde.

Es scheint fast so, als wäre auch in Russland das Volk zu einer reinen Verfügungsmasse für die Wirtschaftselite geworden, die bald hier- bald dorthin verschoben und mit Umgehung von Recht und Gesetz genutzt werden kann. In jedem Fall ist die Dynamik eine mit unserer vergleichbare. Auch in Russland arbeiten die Migranten in erster Linie im Dienstleistungssektor oder auf Baustellen zu Hungerlöhnen.

Bevölkerungsaustausch in Russland

Und auch in Russland ist das Phänomen der migrantischen Parallelgesellschaften längst angekommen, so eine Leiterin im Zentrum für Sozialpolitik der Höheren Wirtschaftsschule in Moskau in einem Interview mit dem russischen Nachrichtenmedium Lenta.ru. Sie stellt fest, dass Migranten in Moskau zwar noch keine reinen Migrantenviertel bilden, aber durchaus eine eigene „geheime Welt“ errichtet hätten. Diese reicht von migrantischen Partnerbörsen, Maklerbüros, bis hin zu Kliniken, in denen nur ihresgleichen behandelt werden.

Entlarvend ist hierbei, dass die liberale Wissenschaftlerin davon zu berichten weiß, dass jene Migranten meist unter übelsten Bedingungen in Moskau leben. Russen selbst leben allerdings nicht mehr in Moskau. Sie können es sich schlichtweg nicht mehr leisten. Wie auch bei uns treten Migranten offenbar mit den autochthonen Russen in Konkurrenzkampf um Wohnraum und Arbeit und verdrängen sie aufgrund ihrer sehr geringen Ansprüche mehr und mehr.

Das System Putin

Befördert Putin also den Bevölkerungsaustausch? Beispielhaft für seine Politik steht die Eröffnung der damals größten Moschee Europas in Moskau 2015, zu der er auch den türkischen Präsidenten Erdogan einlud. Er sprach dabei von Moskau als „Hauptstadt eines geeinten, multinationalen und multikonfessionellen Landes“, wie auch die FAZ berichtete. Derweil seien weitere 40 Bauvorhaben von muslimischer Seite geplant. Ihnen treten einzig russische Nationalisten entgegen, teils mit Erfolg. Putin stellt sich dieser Entwicklung des Bevölkerungsaustauschs nicht offensiv entgegen, er treibt ihn aber auch nicht an. Er ist durch und durch Machtmensch und Pragmatiker, einzig darauf bedacht, seine Macht zu erhalten. Dafür benötigt er die Gunst der Oligarchen.

Darum lohnt der Blick auf die großzügigen Geldgeber der Moskauer Moschee. Darunter finden sich die Türkei, Kasachstan und Palästina sowie ein dagestanischer Oligarch. Zum einen wird also die außerrussische Einflussnahme durch islamische Staaten deutlich, zum anderen aber auch die Rolle der Oligarchen. Putin behandelt Vorhaben dieser Art wohlwollend, wohl vor allem um die Gunst der Oligarchen nicht zu verlieren. Dafür riskiert er die ethnische Kontinuität der Russen, seines Volkes. Der Große Austausch ist auch in Russland in vollem Gange.

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Deutscher Sozialstaat: Volle Grundsicherung für Migranten aus der Ukraine

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Alle Migranten aus der Ukraine sollen ab Juni 2022 vom deutschen Sozialstaat die volle Grundsicherung erhalten. Aus Berlin gibt es dafür zusätzlich zwei Milliarden Euro.  

Ab dem kommenden Monat werden Migranten aus der Ukraine ohne Prüfung mit deutschen Arbeitslosen gleichgestellt. Die Ampelkoalition beschloss kürzlich, Ukrainer sollen künftig den vollen Genuss des deutschen Sozialstaates auskosten: Ab dem 1. Juni stehen den Ukrainern höhere Sozialleistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch („Hartz 4“) zu. Bisher erfolgten die Sozialleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Ab 1. Juni soll die entsprechende Gesetzesänderung in Kraft treten.

Bereits Mitte Mai wurden an offiziell registrierten ukrainischen Flüchtlingen über 610.000 Menschen erfasst. Es wird vermutet, die Zahl der Ukrainer sei deutlich höher, da diese ohne Einreisegenehmigung nach Deutschland einreisen können. Die Kosten für deren Unterkunft, Versorgung und Ausbildung liegen bereits jetzt im Milliardenbereich.

Anspruch auf „Hartz 4“ für alle Migranten

Die Sozialleistungen für Asylwerber sind anscheinend nicht genug. Stimmen, die sich für die Gleichbehandlung aller Migranten aussprechen, werden immer lauter. Die neue Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) und SPD-Bundestagsabgeordnete, Yasmin Fahimi, fordert eine Kehrwende in der deutschen Flüchtlingspolitik. Nicht nur ukrainische Migranten, sondern alle Asylbewerber sollen zukünftig den Anspruch auf „Hartz 4“ erhalten. Darunter sollen auch Migranten fallen, deren Antrag auf Asyl abgelehnt wurde. „Mir ist nicht wirklich erklärlich, warum wir dieses System der Unterscheidung zwischen Grundsicherung und Asylbewerberleistungen immer noch aufrechterhalten“, erklärte Fahimi den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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Katholische Kirche verhüllt Wilhelmsstatue in Stuttgart

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Die evangelische und die katholische Kirche wetteifern speziell in der BRD immer wieder um die an den linken Zeitgeist angepassteste Position. Nun hat die katholische Kirche wieder vorgelegt.

Um dem Schuldkult, der wohl mittlerweile der wahre Glaube dieser Kirche ist, zu huldigen, verhüllten offenbar nach Deutschland eingewanderte afrikanische Vertreter der katholischen Kirche, die von katholische.de als “Veranstalter” bezeichnet werden, also mutmaßlich mit offiziellem Mandat der Kirche handeln, das Denkmal für Kaiser Wilhelm I. auf dem Stuttgarter Karlsplatz.

Anlass ist der 102. Katholikentag, der von 25.-29. Mai in Stuttgart stattfindet, die absurde Erklärung, die auf katholisch.de zu finden ist:

Als Grund geben die Veranstalter an, dass mit Wilhelm I. als Kaiser der Reichsgründung der beginnende Nationalismus und die danach einsetzende Kolonialisierung durch das Deutsche Reich verbunden werde.

“Katholikentag” mit linkem Programm

Der Katholikentag ist eine Veranstaltung der römisch-katholischen Kirche, der in bestimmten Abständen stattfindet. Mittlerweile offenbart ein Blick in das Programm einen offensichtlichen linken Einschlag: So finden sich Themen, die man sonst höchstens von “woken” oder linksextremen Events kennt:

  • Europa ist weiblich? – Geschlechtergerechtigkeit in der EU
  • Bleiben – fliehen – ankommen? Geflüchtete weltweit stärken
  • Mit uns die Sintflut? – Ist der Klimawandel noch aufzuhalten?
  • Vor Gott alle gleich? – Umgang mit Rassismen und kolonialen Kontinuitäten in der Kirche
  • Teilhabe in Vielfalt – Muslime und Christen gemeinsam gegen Hass und Hetze

Schwarze als Täter

In einem Video bekennen sich anscheinend drei offensichtliche Afrikaner zu der Verhüllung. Folgt man der Stellungnahme auf katholisch.de, wollen sie damit gegen deutschen Nationalismus und den längst vergangenen Kolonialismus auftreten.

Der Trend, dass Schwarze und Linke sich gegen das Volk verbünden, ist nicht besonders neu. Schon bei den Randalen, die von “Black Lives Matter” ausgingen, konnte man erkennen, dass vor allem Denkmäler, die für Sternstunden in der Geschichte des jeweiligen Landes stehen, von genau diesen beiden Personengruppen gezielt angegriffen werden. Nun haben sie anscheinend in der Katholischen Kirche ein gemeinsames Dach gefunden.

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BRD-Irrsinn: 25 Millionen für 20.000 Afghanen

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Um 20.000 Afghanen nach Deutschland zu verfrachten, will die Ampelkoalition im Rahmen eines Aufnahmeprogramms demnächst 25 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Laut den Grünen trage Deutschland eine “große Verantwortung” für die Menschen in Afghanistan. Betrachtet man die Statistik, bedeuten mehr Afghanen vor allem mehr Kriminalität.

Es ist an Wahnsinn kaum zu überbieten: Die migrantensüchtige Ampelkoalition will unfassbare 25 Millionen Euro – bereitgestellt vom deutschen Steuerzahler – in ein Aufnahmeprogramm investieren, um insgesamt 20.000 Afghanen nach Deutschland zu verfrachten. Das berichtete unlängst der “Spiegel”. Die Haushaltssprecherin der “Grünen”, Jamila Schäfer, jauchzt vor Freude über den fortschreitenden Bevölkerungsaustausch:

“Ich freue mich sehr, dass wir die Bundesregierung mit diesem Beschluss befähigen, das Aufnahmekontingent für Afghanistan rasch umzusetzen.”

Mehr Afghanen – mehr Kriminalität

In der Realität bedeuten mehr Afghanen in Deutschland auch mehr Kriminalität. Erst vor wenigen Wochen ermordete ein Afghane in Berlin die Mutter seiner Kinder auf offener Straße. In Dresden ist es ebenso vor wenigen Wochen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen insgesamt 30 Afghanen und Irakern in einer Erstaufnahme-Einrichtung gekommen. Die Bilanz: Mehrere Verletzte mit Schnittwunden. In Österreich wurden unlängst zwei minderjährige Mädchen mutmaßlich von Afghanen vergewaltigt. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen…

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