Migranten stürmen spanische Städte

Mehrere tausend südafrikanische Migranten haben diese Woche mit Hacken, Stöcken und Steinen die Europäische Außengrenze angegriffen. Hunderten gelang der illegale Übertritt nach Europa.

Die Städte Melilla und Ceuta sind spanische Enklaven auf dem afrikanischen Kontinent. Es handelt sich bei ihnen um die einzigen Gebiete mit Zugehörigkeit zur Europäischen Union an der nordafrikanischen Küste. Lediglich ein rund sechs Meter hoher Grenzzaun trennt an dieser Stelle die EU von Marokko und damit von den Massen an jungen Afrikanern, die nach Europa einwandern wollen.

Immer wieder Zwischenfälle

Folglich kommt es regelmäßig zu Grenzzwischenfällen in der Region. Immer wieder versuchen afrikanische Migranten von Marokko aus über die Grenze zu kommen, um Aufenthaltsrecht in der Europäischen Union zu erlangen.

Situation eskaliert

Der anhaltende Sturm von tausenden Afrikanern auf die Grenze, der sich die letzten Tage ereignet, stellt jedoch einen Extremfall dar: vergangenen Sonntag verlor ein Polizist, der die Grenze verteidigte, sogar ein Auge.

Heute Morgen eskalierte die Situation dann völlig: Massen an jungen Männern hatten sich mit Hacken, Stöcken und Steinen bewaffnet und dann einen gemeinsamen, koordinierten Angriff auf die EU-Außengrenze unternommen. Die marokkanischen Sicherheitskräfte wurden überlaufen, der Grenzzaun teils schwer beschädigt. Mindestens 16 Angehörige des Wachpersonals wurden verletzt.

Nach Angaben der zuständigen Behörden ist es mehr als 1.000 Menschen gelungen, die Grenze zu überwinden. Eine Entschärfung der Situation ist nicht in Sicht.

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