Die Lüge des “Bevölkerungswachstums”

Einmal mehr wächst Österreichs Bevölkerung durch Einwanderung, 2020 sogar ausschließlich. Das hat die Statistik Austria bereits im Mai 2021 bekannt gegeben.

Ausländeranteil 2020 gestiegen

Als der 1. Lockdown 2020 begann, hätte man auf einen kleinen Babyboom setzen können, da viele Paare für längere Zeit gemeinsam zu Hause bleiben mussten. Daran gehalten hat sich nur Kärnten (+1,7%), wir gönnen ihm daher auch das Neujahrsbaby.

Gleichzeitig ist der Ausländeranteil Österreichs laut Statistik Austria um 0,5% gestiegen, das Wanderungssaldo (Differenz von Ein- und Auswanderungen) beträgt + 40.000. Die Amerikaner würden jetzt sagen „same shit, different year“ und meinen damit „immer das Gleiche“.

Dabei müsste es gar nicht so sein. Denn Geburtenzahlen haben nicht nur mit „kuscheliger Zweisamkeit vor dem Kamin“ – wie in Kärnten -, sondern auch etwas und wahrscheinlich vor allem mit Politik und politischem Willen zu tun.

Ungarn als Vorbild

Dazu kann man nur neidig auf unser Nachbarland Ungarn schauen: die Politik Viktor Orbans lautet „mehr ungarische Kinder statt Migranten“ und fördert Familien und Mütter durch Zuschüsse, günstige Kredite für z.B. Immobilienerwerb, mehr Betreuungsmöglichkeiten und vieles mehr. Ungarn gehörte einst zu den Schlusslichtern Europas in puncto Nachwuchs, jetzt hat es Österreich in der Fertilitätsrate überholt, obwohl es bei weitem nicht so viel Nicht-EU-Ausländer wie Österreich hat, die in der Regel mehr Kinder bekommen als heimische Familien. Orbans Politik ist somit ein großer Erfolg und Herzeigemodell für andere Länder und Systeme.
Die Bevölkerungszahl Ungarns sinkt zwar aufgrund der Überalterung seit ca. 30 Jahren (1983), ausgestorben ist Ungarn trotzdem nicht. Die Wirtschaftsleistung hat sich seitdem verzehnfacht, die Arbeitslosigkeit lag im Corona-Jahr 2020 bei nur 4%, in Österreich bei 10%.
Der angeblich für unsere Wirtschaft so wichtige Zuzug von Ausländern nach Österreich erweist sich angesichts der fast doppelt so hohen Arbeitslosenquote von Ausländern (15,3% in 2020) im Vergleich zu Inländern (8,4%) als Farce.

Themen wie „Minderheit im eigenen Land“, „Islamlandkarte“ inklusive Morddrohungen und der fast täglichen Einzelfälle (von denen wir bestimmt nur einen Bruchteil erfahren) können sich die glücklichen Nachbarn ersparen.

Globale Bevölkerungszahlen werden sinken

Der nächste Blick richtet sich auf die Weltbevölkerung. Die neueste wissenschaftliche Forschung kommt 2020 zum Ergebnis, dass die Geburtenrate in 183 von 195 Ländern – das sind 94% aller Länder der Welt – bis Jahrhundertende so weit sinkt, dass die Bevölkerungszahl ohne Einwanderung nicht mehr aufrechtzuerhalten ist, nachzulesen im Medizinfachblatt „The Lancet“. Die Fertilitätsrate (durchschnittliche Anzahl von Kindern, die eine Frau in ihrem Leben gebärt) sinkt in der Regel bei Zugang zu Bildung, Verhütungsmöglichkeiten und steigendem Lebensstandard auf etwas unter 1,5 Kinder pro Frau, wie man es auch in der westlichen Welt heute beobachten kann.

Die Bevölkerungszahlen fast aller Länder der Welt werden dann unweigerlich sinken (die Rate müsste bei Bevölkerungserhalt 2,1 Kinder pro Frau betragen), die Gesellschaften überaltern und der Zuzug von Ausländern für ausgeglichene Saldi gar nicht mehr möglich sein. Kommt dann die von „Experten“ vielfach beschworene Katastrophe? Wenn ja, dann ist sie global. Der Mensch hat aber im Laufe seines Daseins bewiesen, dass er in der Lage ist, auch größte Probleme zu bewältigen. Ihm diese Fähigkeit abzusprechen ist eine Beleidigung.

Politik muss sich mehr für Erhalt der eigenen Bevölkerung einsetzen

Es ist daher Aufgabe der Politik, sich für den eigenen Bevölkerungserhalt stärker einzusetzen, wie es das vorhin erwähnte Ungarn macht oder auch China. In Ungarn steigt die Fertilitätsrate bei ungarischen Frauen kontinuierlich seit mehr als 10 Jahren, von 1,23 (2011) auf 1,56 (2020). Der Ausländeranteil beträgt ca. 2%, wobei viele davon Europäer sind. In China wurde 2015 die 1-Kind-Politik Maos aus 1974 aufgehoben, seit Mai 2021 sind sogar 3 Kinder pro Familie erlaubt. Der Geburtenrückgang im noch bevölkerungsreichsten Land der Welt ist aufgrund einer misslungenen und verantwortungslosen, sozialistisch-kommunistischen Politik derzeit nicht aufzuhalten (und damit sind nicht die bis zu 80 Millionen Ermordeten Maos gemeint). Der daraus resultierende Männerüberschuss aus der 1-Kind-Ära sowie aktuell wachsendes Lebensniveau, Bildung und Preise in einer Gesellschaft, die immer weiter auseinanderklafft und den Sozialismus Lügen straft, sorgt für ein Übriges. Ungarn und China, zwei Länder mit zunehmend patriotisch-politischer Ausrichtung, haben den Wert des eigenen Nachwuchses erkannt und investieren in das eigene Volk.

Es ist ein Trugschluss zu glauben, die Bevölkerung müsse ewig wachsen, um den Lebensstandard des Landes aufrechtzuerhalten. Die Japaner zeigen uns, dass trotz Bevölkerungsrückgang die Wirtschaft (gemessen am Bruttoinlandsprodukt und Kaufkraft, Export, etc.) keineswegs absteigen muss.

Österreich: Migration verantwortlich für Wohnungsknappheit

Die steigende Bevölkerungszahl in Österreich, die wir der Migration „verdanken“ ist u.a. mitverantwortlich für Wohnungsknappheit in Ballungszentren und Vorstädten. So fehlen alleine in Wien 2020 laut Wirtschaftsforschern 110.000 Wohnungen. Die Wohnungsnot treibt Immobilienpreise weiter in die Höhe und zwingt die eigenen Bürger, in günstigere Peripherien zu ziehen (die ebenfalls teurer werden). Der Traum vom Eigenheim oder einer Eigentumswohnung ist für viele Österreicher geplatzt und der Unmut in der Bevölkerung wächst.

Es ist verblüffend, dass Grüngefärbte angesichts des starken Zuzugs von Migranten und der damit einhergehenden, notwendigen Verbauung von immensen Grünflächen keinen sonderlichen Widerspruch mit Umwelt- und Naturschutz sehen, den sie sonst so hochhalten wie ein Priester die Monstranz.

Eine zukunftsorientierte Kinder- und Familienpolitik, die zum Ziel ein harmonisches Zusammenleben der Gesellschaft hat, geht nur dann, wenn man auf die eigene Bevölkerung schaut. Der Staat könnte beispielsweise mehr Geld in die Unterstützung heimischer Familien, Alleinerziehender, schwangerer Jugendlicher und Schwangerer in Not, Adoptionen für Willige und Wartende investieren. Die Zahl der bis zu 30.000 Abtreibungen pro Jahr in Österreich könnte gesenkt werden und das Problem mit der niedrigen Geburtenrate wäre schlagartig Geschichte.

Dazu brauchen wir im Großen patriotische Politiker und zuvor noch eine patriotische Metapolitik. Und im Kleinen die tägliche Fragestellung an uns selbst: „Was habe ich heute für mein Land getan?“

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