Corona oder Schrödingers Klimawandel?

Man möchte meinen, die Erderwärmung würde zu wärmerem Wetter in Mitteleuropa führen. Eben nicht, wurde uns in der Schule gelehrt. Das Schmelzen der Polkappen führe zu einer Verlangsamung des Golfstromes und somit zu kälterem Wetter in Europa.

Den aufmerksamen Medienkonsumenten wird das verwundern. Schließlich werden uns Hitzewellen bzw. generell heiße Sommer oder auch schneearme Winter als direkte Folge des Klimawandels präsentiert. Schon im Jahr 2000 prophezeite Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie: “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”. Demnach wäre der Klimawandel mit sofortiger Wirkung beendet oder zumindest ausgesetzt. Denn der heurige Winter war genau das, nämlich frostig, schneereich und lang.

Werden wir bei heiklen Themen manipuliert?

Klar ist, dass das Thema Klimawandel medial ähnlich alarmierend bespielt wird wie die uns alle heimsuchende Jahrhundert-Pandemie, deren Todesopfer meist älter als die Lebenserwartung des durchschnittlichen Bürgers wurden. Wenn kritische Stimmen z.B. fragen, ob es sich um eine tödliche Pandemie handelt, wenn man sogar Unfallopfer mit positivem, aber unzureichendem Test zu den Pandemieopfern zählen muss, um die gewünschten Zahlen zu erzeugen, sind diese Leugner, denen das Wort entzogen wird. Wer kritische Fragen unterdrücken muss, dem fehlt es vermutlich an Argumenten. Das lässt die Vermutung zu, dass in beiden Fällen ähnlich manipuliert wird.

Während das Thema Corona samt zugehöriger Manipulation in alternativen Medien wie Compact, Info-Direkt, Tagesstimme oder Wochenblick ausreichend behandelt wird, wurde der Klimawandel etwas aus dem Fokus gedrängt. Grund genug, sich mit den propagierten Zahlen zu beschäftigen. Dieser Artikel wird weder die Frage klären, ob es einen menschengemachten Klimawandel gibt, noch, ob vielleicht astrophysikalische Phänomene, wie die Strahlung der Sonne, diesen verursachen. Er beschäftigt sich nur damit, wie seitens Politik und Medien manipuliert wird. So werden vermeintlich indiskutable Wahrheiten ohne zugrundeliegende Fakten erzeugt.

Alle Temperaturangaben in diesem Artikel beziehen sich auf Publikationen von James Edward Hansen, langjähriger Direktor des Goddard Institute of Space Studies (GISS) der NASA. Diese Quelle wird in fast allen Medienberichten verwendet.

Bezugstemperatur plötzlich geringer

In älteren Studien wird oft mit absoluten Temperaturwerten gearbeitet. Jüngere Studien oder Berichte darüber zeigen hingegen immer nur eine Abweichung zur Referenztemperatur, die meist nicht mit angegeben wird.

Als Referenztemperatur nimmt das GISS den Mittelwert der globalen Temperaturen der Jahre 1951-1980 und gibt diesen heute mit 14°C an. In besagtem Zeitraum blieb die Temperatur laut GISS relativ konstant.

Globale Temperaturgeschichte Stand 1994.
Quelle: https://iridl.ldeo.columbia.edu/SOURCES/.Indices/.HANSEN/.Global/.dataset_documentation.html

Nach diesem Zeitraum steigen die propagierten Messwerte immer weiter an. Schon für das “Hitzejahr” 2015 gibt das Institut eine Temperaturabweichung von +0,9°C an, was einer Absoluttemperatur von 14,9°C entspricht. Die Erwärmung der Erde scheint bewiesen. Wären da nicht ältere Publikationen des selben Instituts, die den gleichen Referenzwert mit 15°C, also um 1°C höher, angeben. Die Werte in Abbildung 1 stammen aus der gleichen Quelle, sind jedoch aus 1994. Demnach war es im Jahr 1981 mit 15,3°C viel wärmer als in allen “Rekordhitzejahren” seit 2010.

Offenbar wurden ältere Temperaturwerte nach unten manipuliert, damit aktuelle Messdaten den Klimawandel nicht widerlegen.

Pariser Klimaabkommen ohne Ziele

Dass in jüngeren Publikationen nur noch die Abweichung zur Referenztemperatur angegeben wird, dürfte auch der deutschen Oppositionspartei AfD aufgefallen sein. In einer kleinen Anfrage (Drucksache 19/6019 vom 26.11.2018) stellt die Partei fest, dass im Pariser Klimaabkommen zwar die Beschränkung der Erderwärmung auf 2°C, besser 1,5°C, gefordert, aber keine Bezugstemperatur angegeben wird. Es wurde also gar kein Ziel definiert. Als Antwort gibt die Bundesregierung nur den rein spekulativen Wert von 13,7°C an. Zudem wurde auch kein Zeitraum für diese Ziele definiert.

Dass sich die Bundesregierung mit den Temperaturangaben nicht ganz sicher ist, belegt auch die Drucksache 11/8030 von 1990. Diese gibt für das Jahr eine Durchschnittstemperatur von 15°C an. Das ist wärmer als all die “Hitzerekordjahre” 2014-2016.

Generell schlecht vergleichbare Datenbasis

Wer sich mit Datenverarbeitung und Analyse beschäftigt, weiß, dass Messdaten nicht mehr vergleichbar sind, sobald die Messausrüstung oder die Messbedingungen verändert werden. Genau das ist bei der weltweiten Temperaturmessung der Fall. Die ersten heute noch als gültig angesehenen Messungen wurden 1880 durchgeführt. Die Genauigkeit, Anzahl und Verteilung der Messstationen über die Erde verändern sich jedoch ständig und lassen durch Korrektur, Schätzungen und Gewichtungen sehr viel Raum für Manipulation und Interpretation. Hier von einer unumstößlichen Erkenntnis “der Wissenschaft” zu sprechen ist mehr als unseriös. Ganz zu schweigen von der Manipulation alter Messdaten.

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