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Diverses

Schon den Covid-Risikorechner ausprobiert?

Bei diesem Ergebnis bleibt einem der Atem weg…

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Die University of Oxford ist eine der ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt. Sie gilt auch als eine der besten der Welt. In allen drei bekannten britischen Rankings liegt die Hochschule hinter der Universität Cambridge auf dem zweiten Platz, wobei einzelne Fachgruppen an der Spitze liegen. In den führenden internationalen Rankings ist die Hochschule hervorragend platziert. Im Times Higher Education Ranking belegt die Hochschule Platz 1 weltweit.

Auf der Homepage der Universität findet man einen Covid-Risikorechner. In unserem Beispiel haben wir die Daten eines Mannes, 45 Jahre, durchschnittliches Gewicht und Körpergröße sowie ohne gravierende Vorerkrankungen in besagten Risikorechner eingegeben.

Das Ergebnis lautet folgendermaßen: Das Risiko für unseren fiktiven 45-jährigen Mann, nach einer Infektion mit Covid zu sterben, liegt bei 0,0029%. Eine Krankenhaus-Einlieferung ist zu 0,0401% wahrscheinlich.

Mit anderen Worten: Von 10.000 Menschen mit den gleichen Risikofaktoren wie der 45-Jährige stecken sich wahrscheinlich nur eine oder weniger Personen mit COVID-19 an und sterben in Folge daran.

Es ist wichtig zu beachten, dass die hier dargestellten absoluten Risiken auf Daten beruhen, die in den ersten Monaten der Pandemie erhoben wurden. Diese absoluten Risiken ändern sich im Laufe der Zeit abhängig von der COVID-19-Infektionsrate, dem Ausmaß der vorhandenen sozialen Distanzierungsmaßnahmen und dem individuellen Verhalten. Daher sollten die Werte mit Vorsicht interpretiert werden.

Der Covid-Risikorechner ist auch NICHT zur Unterstützung oder Information der klinischen Entscheidungsfindung gedacht. Er darf NUR für akademische Forschung, Peer Review und Validierung verwendet werden.

Wir hoffen dennoch, hiermit einigen Menschen etwas von ihrer Besorgnis, vor allem im Hinblick auf die Panikmache in diversen Mainstream-Medien, zu nehmen und dem einen oder anderen damit ein Werkzeug in die Hand zu geben, um wieder etwas positiver in die Zukunft blicken zu können.

Den Rechner der University of Oxford finden Sie hier: https://qcovid.org/Calculation.

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2 Comments

2 Comments

  1. wb

    April 4, 2021 at 8:40 pm

    das halte ich für etwas verzerrt. risikofaktoren sind zb auch bluthochdruck, übergewicht, rauchen, … das gilt für einen erheblichen teil der bevölkerung. manche faktoren ist man sich nicht bewusst. man merkt es erst wenn man ernstlich erkrankt weil man nie so genau untersucht wurde.

  2. FrisurenMachen.de

    Mai 11, 2021 at 4:25 am

    Wunderbar. Ein gern gelesener Beitrag den du geteilt hast.
    Es ist schwierig über das Thema im www was zu finden.Und schon was mehr gelernt!

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Aktivismus

Brandanschlag auf Aktivistenfahrzeuge

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Bereits zum wiederholten Male wurden unsere Aktivisten Opfer von Brandanschlägen. In der Nacht auf den 28. September wurden ein PKW und ein Transporter von Unbekannten angezündet. Der Schaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Die beiden Fahrzeuge waren immer wieder bei friedlichen Demonstrationen zur logistischen Unterstützung im Einsatz. Dabei wurden sie von Linken ausgespäht, um sie später gezielt zu suchen und zu zerstören.

Linksextreme versuchen uns auf diese Art unter Druck zu setzen, einzuschüchtern und zum Aufgeben zu zwingen. Sie gefährden damit andere, und durch einen Fahrzeugbrand entstehen viele giftige und umweltgefährdende Substanzen. Der Strafrahmen für Brandstiftung ist 1 bis 10 Jahre Haft, in schweren Fällen auch wesentlich mehr, aber es scheint unwahrscheinlich, dass die Täter je gefunden werden.

Die Taktik der Brandstifter geht allerdings nicht auf. Der Widerstand bestärkt uns und macht uns noch zuversichtlicher, dass wir gebraucht werden. Zivilgesellschaftliche, politische Tätigkeit ist von enormer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Die Zivilgesellschaft muss dort tätig werden, wo die traditionelle Politik versagt. Das patriotische Bürgernetzwerk EinProzent hat eine Spendenkampagne gestartet, um den Schaden der Aktivisten zu decken. Wenn Sie etwas Geld erübrigen können und Sie den Linken zeigen wollen, dass ihre kriminellen Aktionen sinnlos sind, dann spenden Sie jetzt.

Die linken Täter fordern wir auf, den politischen Wettstreit mit fairen Mitteln zu führen. Stellt euch der Diskussion. Wer Gewalt anwendet, um seinen Standpunkt zu untermauern, hat anscheinend keine geeigneten Argumente.

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Diverses

Meine Reise ins „gefährliche“ Virusvariantengebiet Russland

Reisebericht eines Redakteurs.

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Eine Reise im – zugegeben nicht besonders angsteinflößenden – Schatten von Alpha, Beta, Gamma, vor allem Delta und vielleicht auch Lambda oder gar noch mehr griechischen Buchstaben.

Negative Tests sogar für Kleinkinder nötig

Ich möchte über einige Erlebnisse auf meiner Russlandreise berichten – ein Aufenthalt in einem laut Politik „Hochrisikogebiet“ in Sachen Covid-19. Ich war mit meiner Familie dort, um meine Schwiegermutter zu besuchen. Schon für die Einreise war ein PCR-Test in Österreich nötig. Der war tatsächlich sehr sanft und ich habe nichts gespürt.

Übertrieben ist die Vorgabe der russischen Behörden, dass sogar Kinder – mein Sohn ist eineinhalb Jahre jung – einen negativen Test brauchen. Was das betrifft, muss ich die österreichischen Tester loben, denn sie haben für den Kleinen quasi ein Fake-Attest ausgestellt, da er sich geweigert hat, den Mund aufzumachen oder ein Stäbchen in seine Nase zu lassen. Da können sich die meisten Erwachsenen noch etwas abschauen. Übrigens war sogar eine Stewardess am Wiener Flughafen mehr oder weniger schockiert, dass ein kleines Kind – zum Reisezeitpunkt knapp 16 Monate jung – einen negativen PCR-Test für die Einreise nach Russland benötigt.

Eine steife Brise Freiheit

Die ersten Eindrücke am Flughafen in Moskau waren für meine Begriffe sehr positiv. Sowohl die Mehrheit der Fluggäste als auch ein Großteil der Behörden und des Personals trugen entweder keine Masken, Masken unter der Nase oder Masken unter dem Kinn. Ein wohltuender Anblick nach den vielen verhüllten Gesichtern, die man überall dort in Österreich sieht, wo Masken vorgeschrieben sind. Teilweise auch an Orten, wo sie nicht vorgeschrieben sind.

Der Flug nach Russland war in zwei Etappen geteilt. Zuerst ging es mit einer österreichischen Fluglinie und FFP2-Masken nach Moskau. Dort sind die “normalen” OP-Masken oder auch Stoffmasken erlaubt. Niemand trägt FFP2-Masken, außer man reist aus Deutschland oder Österreich ein. Der Anschlussflug von Moskau nach Belgorod war kein Vergleich zum Flug nach Moskau. Gefühlt 90 Prozent der Fluggäste ohne Maske oder mit Maske auf Halbmast, was die Stewards und Stewardessen höflich ignoriert haben. Das gleiche Spiel am Flughafen in Belgorod. Masken waren eine Randnotiz.

Das zog sich glücklicherweise durch den ganzen Aufenthalt. Egal ob in Bussen oder Supermärkten, beim Friseur oder in Restaurants. Die wenigsten tragen Masken und wenn dann meist unter der Nase oder unter dem Kinn. Es gibt übrigens auch keine Gesundheitstestpflicht für den Eintritt in Lokale oder für den Friseurbesuch.

Natürlich habe ich diese Chance für einen Haarschnitt genützt. Dieser entwickelte sich zu einem sehr netten Gespräch mit einem Wirtschaftsstudenten aus Ecuador, der offensichtlich ein ausgeprägtes Friseurtalent hat. Natürlich ohne Eintrittstest und Maske.

Nebenbei sei erwähnt, dass Belgorod eine speziell bei Menschen aus ärmeren Ländern, wie Lateinamerika, Afrika oder Vietnam, beliebte Studentenstadt ist.

Ich möchte euch auch eine Restaurantempfehlung nicht vorenthalten. Falls ihr es nach Belgorod schaffen solltet, besucht unbedingt Alice in Wonderland (auf russisch: Алиса в стране чудес). Einfach im Internet nach Alice in Wonderland – Belgorod suchen, dann findet ihr mehr Informationen. Probiert dort unbedingt den Blini-Kuchen. Blini sind so etwas wie die russische Version von Palatschinken (Pfannkuchen).

Skepsis gegenüber staatlichen Institutionen scheinbar größer als in Österreich

Generell scheint es so zu sein, als ob die Skepsis gegenüber der Regierung beziehungsweise den Institutionen in Russland um ein Vielfaches höher ist als bei uns. Davon sollte sich die österreichische Bevölkerung, die teils blindes Vertrauen an den Tag legt, ruhig eine Scheibe abschneiden. Auch wenn das vielleicht eine etwas gewagte These ist, aber wahrscheinlich wird der derzeitige russische Präsident meist deshalb gewählt, weil es an Alternativen fehlt und nicht, weil die Bevölkerung durch Propaganda gehirngewaschen ist, wie manche Leitmedien hierzulande gerne suggerieren.

Auf der Rückreise nach Österreich, im Zug von Belgorod nach Moskau, habe ich ein interessantes Gespräch auf Englisch geführt, mit jemandem, der ein paar Jahre in Amerika gearbeitet hat. Er meinte, er sei zwar kein Fan vom russischen Präsidenten, aber unter ihm geht es im Land sukzessive bergauf, wohingegen es in Amerika momentan nach unten geht. Anerkennung von Erfolgen, auch wenn man mit jemandem nicht übereinstimmt, diese Einstellung wünscht man sich hierzulande öfter. Ich habe von ihm auch erfahren, dass die PCR-Tests in beide Richtungen – falsch negativ und falsch positiv – ungenau sein dürften, denn er hatte zweimal alle Corona-spezifischen Symptome, wurde aber trotzdem immer negativ getestet. Auch die Maskeraden-Verpflichtung hält er, wie viele andere Menschen in Russland, für nutzlos. Diese Einsicht ist in Österreich nicht so weit verbreitet, obwohl bereits offen zugegeben wurde, dass es bei der Maskenpflicht hauptsächlich um den psychologischen Effekt geht, nicht um tatsächlichen Nutzen im alltäglichen Leben, obwohl Masken der Gesundheit schaden können.

Lange Wartezeiten am Flughafen

Was die Rückkehr nach Österreich betrifft, kann ich momentan Reisen absolut nicht empfehlen. Die sozusagen “totale” Kontrolle führte zu einer ewig langen Schlange bei der Passkontrolle am Flughafen in Wien, die momentan mehr als nur die Kontrolle des Reisepasses beinhaltet, was zu diesen langen Wartezeiten führt.

Dieses lange Warten hatte einen leicht unangenehmen Nebeneffekt. Das Gepäck vom Flug lief nicht mehr auf dem Gepäckband. Beim Gespräch mit der betreffenden Fluglinie wurde ich zuerst gefragt, um welche Fluglinie es denn geht, als ob ich so dumm wäre, mich nicht an diejenige Fluglinie zu wenden, die mich befördert hat. Dann wurde mir nur gesagt, es müsse auf einem der Gepäckbänder sein. Auf den Anzeigetafeln stand allerdings nicht einmal mehr etwas vom Moskau-Flug. Trotzdem beharrte die Angestellte der Fluglinie darauf, dass das Gepäck auf dem Band sein müsse.

Schließlich entschied ich mich dafür, noch einmal alle Gepäckbänder abzuklappern. Irgendwann bemerkte ich einen großen Haufen Koffer, der chaotisch neben einem Gepäckband aufgeschichtet war. Dort erblickte ich auch meinen Koffer. Eine durchaus seltsame Begebenheit.

Was den PCR-Test für die Rückreise nach Österreich in Russland betrifft, ist die Vorgangsweise dort extremer als hier. Es wird unangenehm bis schmerzhaft und tief in beide Nasenlöcher und den Rachen gefahren. Eine weitere seltsame Sache war mein Freitesten in Österreich. Da ich beim ersten Test nichts gespürt hatte, habe ich mir nicht viel dabei gedacht, doch dann hat es sich zu einer unangenehmen Prozedur entwickelt, mit einem Stäbchen tief im Rachen, bis sogar mein Würgereflex durchgeschlagen hat.

Demokratie hat sich wohl endgültig verabschiedet

Jedenfalls waren alle Tests negativ, obwohl ich mich in einem angeblich hochgefährlichen Virusvariantengebiet aufgehalten habe. Auch mit nicht wenigen fremden Personen in Innenräumen, fast immer ohne Maske und ohne sogenannte Schutzimpfung. Es regt sich der Verdacht, dass die Einstufung Russlands als Risikogebiet keine gesundheitliche, sondern eine politische Entscheidung war.

Vielleicht werden die Tests inzwischen schon absichtlich unangenehmer als nötig durchgeführt, um Menschen zum Impfen zu bewegen. Ein derart perfides Spiel traue ich so manchem inzwischen zu. Da passt auch gut dazu, dass Testverweigerer hohe Strafen zahlen müssen. Also werden Menschen, die Schmerzen vermeiden wollen, zu Strafen verdonnert. Die Forderung, sich aus Solidarität zu mehreren Tagen Krankenstand mit hohem Fieber und Schüttelfrost impfen zu lassen, ist natürlich genauso abartig. Damit hat sich die Demokratie wohl endgültig verabschiedet.

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Diverses

Offener Brief an alle Universitäten Österreichs

Studenten begehren mit einem offenen Brief gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung auf.

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Offener Brief an alle Universitäten Österreichs (Kurzfassung)

Sehr geehrte Universitätsleitung,

sehr geehrte Professoren,

sehr geehrte Forschende,

seit der offiziellen Erklärung von einer Epidemie zur COVID-19 Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11.03.2020, hat die Regierung unterschiedlichste Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verhängt. Diese Maßnahmen haben zunehmend das private und öffentliche Leben der österreichischen Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt und stellen einen massiven Eingriff in unser aller Grundrechte dar.

Wir von der StudentenStehenAuf-Initiative kommen nun in Form eines offenen Briefes mit Bezugnahme auf den aktuellen Umgang mit der COVID-19 Pandemie in Österreich auf Sie zu. Besonders besorgniserregend scheint uns der mangelnde offene Diskurs sowie die unzureichende Beantwortung zentraler Fragen zum Abwägen der Vor- und Nachteile der aktuellen Maßnahmen, die wir somit folglich hinterfragen. Diese Fragen beziehen sich vor allem auf das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, die soziale Isolation und Kontaktbeschränkungen, das Gesundheitssystem sowie die Verlässlichkeit der Inhalte präsentierter Statistiken.

Es stellt sich uns die grundlegende Frage, in welchem Verhältnis die einschneidenden Maßnahmen zu potenziell gravierenden und schädlichen Auswirkungen stehen, wenn Letztere nicht ausreichend berücksichtigt und die Folgen unter Umständen erst in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten sichtbar werden. Dies könnte zu schwerwiegenden Problemen führen, die nicht nur Gesundheit und Wirtschaft, sondern auch Gesellschaft und Kultur betreffen. Daher bitten wir Sie um die Beantwortung zentraler Fragen, die wir uns stellen. Wir bitten Sie, den Fragen nachzugehen, zu forschen und Ihre Forschungsergebnisse für eine transparente wissenschaftliche Grundlage zur Verfügung zu stellen, auf welchen die Maßnahmen letztendlich beruhen sollten.

Wir appellieren an jede Universität in ihrer Rolle als wichtige unabhängige Institution für unvoreingenommene und umfassende Forschung.

Wir appellieren an jeden Forscher, auf Grundlage des wissenschaftlichen Ethos zu handeln.

Wir bitten die Universitäten, sich aktiv an dem Aufklärungsprozess zu beteiligen und öffentlich mitzuteilen, (1) welche Befunde bereits existieren, (2) zu welchen Themen momentan geforscht wird und (3) wann Ergebnisse zu erwarten sind sowie (4) diese Ergebnisse den Entscheidungsträgern vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Studenten der StudentenStehenAuf-Initiative

Der offene Brief in voller Länge wird bei Fertigstellung unserer Websites auf eben diesen einsehbar sein (https://studentenstehenauf.eu und http://studentenstehenauf.at).

Offener Brief an alle Universitäten Österreichs

Sehr geehrte Universitätsleitung,

sehr geehrte Professoren,

sehr geehrte Forschende,

seit der offiziellen Erklärung von einer Epidemie zur COVID-19-Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 11.03.2020, hat die Regierung unterschiedlichste Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verhängt. Diese Maßnahmen haben zunehmend das private und öffentliche Leben der österreichischen Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt. Was mit Geschäftsschließungen und Absagen von Großveranstaltungen begann, weitete sich letztendlich unter anderem auf eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften sowie Innenstädten aus, führte zu Kontakt- und nächtlichen Ausgangssperren, Kita- und Schulschließungen, Hinderung der ungestörten Religionsausübung sowie Ausführung der Berufstätigkeit und letztlich auch Einschränkungen des Demonstrationsrechts.

Innerhalb Österreichs werden diese Maßnahmen jedoch uneinheitlich, das heißt von Land zu Land und Ort zu Ort individuell, umgesetzt. Darüber hinaus wurden sie teilweise kurz nach der Einführung von den zuständigen Gerichten wieder für rechtswidrig erklärt (wie auch in Deutschland: gerichtliche Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre in Hannover, 06.04.2021). Sind die Maßnahmen auf Grundlage der Gesamtheit wissenschaftlicher Erkenntnisse verhängt worden, sollte man erwarten können, dass diese nicht kurz nach Einführung wieder verändert oder für ungültig erklärt werden. Daraus schließen wir, dass vorab kein ausgewogener Diskurs stattgefunden hat.

Doch nicht nur die Maßnahmen, sondern auch die herangezogenen Kennwerte, an denen sich diese orientieren, sind auf Basis immer anderer Richtlinien beschlossen worden. Während zu Beginn der Pandemie das Erreichen einer Herdenimmunität und der sogenannte R-Wert im Fokus standen, wird nun der Inzidenzwert als zentrales Kriterium betrachtet. Doch selbst die Schwelle dieses Werts änderte sich von 100 auf 50 bis zuletzt auf 35 positiv Getestete pro 100.000 Einwohner, bevor nun mit Voranschreiten der Impfkampagne mögliche Lockerungen an die Anzahl der Geimpften geknüpft werden.

Als Studenten lernen wir von Beginn des Studiums an, Forschung nachvollziehbar, transparent und schlüssig durchzuführen, und auch für Laien verständlich zu argumentieren. So lassen sich Experimente wiederholen und die Gründe für uneinheitliche Ergebnisse weiter erforschen. Der ständige Wechsel des Fokus seitens der Regierung sowie die generelle und geografische Uneinheitlichkeit der Maßnahmen wirken jedoch willkürlich. Die politischen Entscheidungen innerhalb der Pandemie werfen bei uns eine Vielzahl von Fragen auf.

Ist eine Universität nicht ein Ort, der Wissen schafft? Sie sollte gerade daher für Wissenschaftlichkeit als einheitliche und nachvollziehbare Grundlage jeglicher Entscheidung plädieren, um Transparenz zu gewährleisten. Die Universität nimmt eine zentrale Rolle innerhalb der Forschung ein, daher wenden wir uns mit diesem offenen Brief an alle Universitäten Österreichs. Wir bitten Sie alle, den zahlreichen bisher ungeklärten Fragen nachzugehen, zu forschen und Ihre Forschungsergebnisse für eine transparente wissenschaftliche Grundlage zur Verfügung zu stellen, auf welchen die Maßnahmen letztendlich beruhen sollten.

Besonders bei massiven Eingriffen in unser aller Grundrechte, ist eine evidenzbasierte Aufklärung unabdingbar und sollte den wissenschaftlichen Diskurs fördern. Daher appellieren wir an die Wichtigkeit unvoreingenommener und unabhängiger Forschung.

Wir von StudentenStehenAuf setzen uns für einen offenen Diskurs ein und hinterfragen kritisch den aktuellen Umgang mit der Pandemie, den wir als sehr besorgniserregend empfinden. Wir sehen uns als junge Generation vor eine unsichere Zukunft gestellt. Es ist nicht unser Ziel, „Verschwörungstheorien“ zu verbreiten und wir leugnen nicht die Existenz des SARS-CoV-2 Virus. Uns eint die Problematik der Pandemie ungeachtet jeder persönlichen politischen Ausrichtung.

Ungeklärte Fragen in Bezug auf die erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie:

1. In welchem Verhältnis stehen die Vor- und Nachteile des Tragens einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung?

Der Bevölkerung wird vermittelt, dass eine medizinische Mund- und Nasenbedeckung durch das Abfangen von Aerosolen eine Verbreitung der Viren über die Luft eindämme. Hierbei wird jeder Einzelne nicht nur für seinen eigenen Schutz, sondern auch für den Schutz seiner Mitmenschen verantwortlich gemacht. Jedoch stellen sich uns eine Vielzahl von Fragen, vor allem bezüglich potenzieller negativer Auswirkungen des Tragens eines solchen Mundschutzes:

1.1.Welche Erkenntnisse liegen zu neuen beziehungsweise steigenden Lungenerkrankungen vor, die durch das Tragen von Masken verursacht worden sein könnten (z.B. Pilzbefall, Lungenödeme, reduziertes Lungenvolumen, etc.)?

Der Mund- und Nasenschutz bedeckt und verbirgt einen beträchtlichen Teil des Gesichts. Die Sichtbarkeit des Gesichts ist jedoch ausschlaggebend für die Wahrnehmung und Deutung von Gesichtsausdrücken und die darin enthaltenen kommunikativen Botschaften.

1.2.Wie wirkt sich das Abdecken der unteren Gesichtspartie auf die Wahrnehmung und das Ausdrücken von Emotionen und somit auf die Interaktion aus?

Neben der emotionalen Botschaft ist die Sichtbarkeit der Mundbewegung beim Erlernen einer Sprache und der Kommunikation ein zentraler Bestandteil.

1.3.Wie wirkt sich das Abdecken der unteren Gesichtshälfte auf die Kommunikationsfähigkeit von Gehörlosen beziehungsweise das Erlernen einer Sprache zum Beispiel bei Kindern und Fremdsprachlern aus?

Die zugelassenen FFP-2 Masken wurden ursprünglich im Sinne des Arbeitsschutzes eingesetzt. Allerdings benötigt dies vor Anwendung eine ausführliche medizinische Untersuchung des Trägers und bezieht sich auf ein zeitlich limitiertes Trageverhalten.

1.4.Inwiefern wirkt sich die alltägliche Anwendung einer FFP-2 Maske bei Individuen aus, für die es eine medizinische Kontraindikation gibt?

1.5.Inwieweit hindert der unterbundene Kontakt zu Viren und Bakterien die natürliche Entwicklung und Stärkung des Immunsystems?

2. In welchem Verhältnis stehen die Vor- und Nachteile des Abstandhaltens und einer sozialen Isolation/Kontaktbeschränkungen zum Beispiel in Form von Quarantäne?

In Bezug auf die Rechtfertigung der Maßnahmen heißt es, der Abstand und die soziale Isolation, unter anderem in Form von Quarantäne, schütze vor der Verbreitung des Virus.

2.1.Wie sicher ist der Schutz durch Masken, wenn zusätzlich ein Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten werden muss?

Der Mensch ist von seiner Natur aus ein soziales Wesen und für eine gesunde Entwicklung auf soziale Interaktion mit Mitmenschen angewiesen.

2.2.Wie wirkt sich Isolation auf die (psychische) Gesundheit von Menschen, insbesondere von Kindern aus?

2.3.Wie sind die Auswirkungen auf die (psychische) Gesundheit von Menschen, die sich zum Beispiel von Sterbenden nicht mehr verabschieden und somit keinen gesunden Trauerprozess durchleben konnten/können?

2.4.Wie wirkt sich soziale Isolation auf die Genesung von Kranken, beziehungsweise auf die Entwicklung von Frühgeborenen aus?

Die menschliche Interaktion ist grundlegend für das Schaffen und Erhalten von Tradition und Kultur. Dies reicht zum Beispiel von Film-, Theater- und Musikkultur, über religiöse Bräuche, bis hin zu Volksfesten.

2.5.Inwiefern und in welchem Ausmaß ist das Schaffen und Erhalten von Kulturgut durch soziale Isolation/Kontakteinschränkungen beeinträchtigt?

Die soziale Isolation bewegt viele Menschen, auf andere Interaktionswege (z.B. soziale Medien) auszuweichen beziehungsweise diese verstärkt zu nutzen.

2.6.Inwiefern beeinflusst die Nutzung virtueller Kommunikationsmittel die persönliche Mensch-zu-Mensch Interaktion?

2.7.Inwiefern beeinflusst der erhöhte Medienkonsum mit verlängerter Bildschirmzeit die mentale und körperliche Gesundheit der Nutzer?

3. In welchem Verhältnis stehen die Vor- und Nachteile der Maßnahmen in Bezug auf das Gesundheitssystem?

Während in den Medien vor einer starken Überlastung des Gesundheitssystems vor allem in Bezug auf die Bettenkapazitäten der Intensivstationen gewarnt wird, wurde während der Pandemie die Anzahl der Intensivbetten österreichweit stark reduziert. Des Weiteren wurden zahlreiche Krankenhäuser vollständig geschlossen.

3.1.Welche Arten von Krankenhäusern wurden geschlossen und auf welcher Grundlage?

3.2.Welche Erkenntnisse liegen vor, die einerseits den Bettenabbau auf den Intensivstationen rechtfertigen, während diese andererseits zur Behandlung von Patienten gebraucht werden?

Mit der Begründung, Kapazitäten der Krankenhäuser zur Behandlung von COVID-19 Patienten freizuhalten, wurden unter anderem als „nicht-notwendig“ erklärte Operationen und Behandlungen ausgesetzt.

3.3.Welche Zahlen liegen hinsichtlich des Verhältnisses der einerseits durchgeführten COVID-19 Behandlungen gegenüber den andererseits unterlassenen Behandlungen und Operationen anderer Krankheiten (z.B. Krebsbehandlungen, Herzoperationen etc.) vor und welche medizinischen Folgen ergeben sich daraus?

Als Lösung zur Beendigung der Pandemie wird die Impfung erklärt. Diese schützt jedoch nicht vor der Erkrankung COVID-19, sondern mindert lediglich die Symptome und somit die Schwere der Erkrankung im Falle einer Ansteckung.

3.4.Welche Ergebnisse liegen vor, die belegen, dass eine Weitergabe des Virus durch Geimpfte nicht möglich ist? Könnten Geimpfte eventuell erst durch die Impfung ansteckend werden und somit das Virus verbreiten?

3.5.Rechtfertigt der Nutzen der Impfung die potenziellen Nebenwirkungen, wenn zum Beispiel gerade junge Menschen größtenteils einen milden beziehungsweise asymptomatischen Verlauf der Krankheit vorweisen?

Da eine Impfung per Definition das Ziel hat, vor einer späteren Infektionskrankheit zu schützen, indem sie diese in einem Individuum gar nicht erst zum Ausbruch kommen lässt, trifft diese Definition nicht auf die „Impfstoffe“ zu, die momentan zur Behandlung der COVID-19 Erkrankung verabreicht werden. Diese Behandlung wäre somit eher als Medikation anzusehen.

3.6.Wie weitreichend wären die Auswirkungen der Behandlung als Medikament statt als Impfmittel in Bezug auf die Behandlungsindikation?

Neben den bisher offiziell angebotenen Impfstoffen haben unter anderem auch Ärzte und Forscher unabhängig an alternativen Behandlungsmethoden und -mitteln geforscht beziehungsweise diese entwickelt und erfolgreich angewandt (u.a. Chlordioxid, oder eine Behandlung mit einem rekombinanten Antigen).

3.7.Inwiefern wurde an alternativen Behandlungsmethoden und -mitteln weitergeforscht und welche Erkenntnisse liegen hierzu vor? Wenn diese Forschung eingestellt wurde, welche Gründe werden hierzu genannt?

4. Wie verlässlich sind die Inhalte der präsentierten Statistiken?

Die Anzahl der Grippefälle ist im Jahr 2020 statistisch stark gesunken, während die Anzahl der COVID-19 Erkrankungen trotz zahlreicher Maßnahmen nicht eingedämmt werden konnte. Es scheint folglich so, als ob die Maßnahmen helfen, die Grippe zu unterbinden, jedoch reichen diese nicht, um das Ausbreiten der COVID-19 Erkrankung zu verhindern.

4.1.Inwiefern lässt sich die starke Reduktion der alljährlich auftretenden Grippefälle erklären, während keine Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie ausreichende Wirksamkeit aufzuweisen scheint?

Das Robert Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig Daten zum aktuellen Infektionsgeschehen (z.B. Zahlen der gemeldeten Infizierten- und Todeszahlen). Aus unterschiedlichen Quellen liegt uns vor, dass diese Berechnungen vor allem bezüglich der 7-Tages-Inzidenz falsch durchgeführt werden und somit zu massiv verzerrten Ergebnissen führen. Dennoch bilden diese Fallzahlen die Grundlage vieler aktueller Maßnahmen und werden zusätzlich von offiziellen Medien verkündet. Des Weiteren werden diese oft mitgeteilt, ohne sie in ein Verhältnis zu setzen. Leider fehlt jedoch Laien meist das Wissen und die Erfahrung, Statistiken korrekt zu lesen beziehungsweise Möglichkeiten zur verzerrten (grafischen) Darstellung zu durchschauen. Auch werden in den Medien häufig Begriffe verwendet, deren Definitionen dem Allgemeinbürger häufig nicht bekannt sind und somit unnötig zum Schüren von Angst oder Panik beitragen (z.B. „ansteckender“, was fälschlicherweise auch als gefährlicher interpretiert wird).

4.2.Liegen Ihnen Möglichkeiten vor, Berechnungen mit den offiziellen Daten (z.B. Inzidenzraten) zu wiederholen, um das statistische Vorgehen zu überprüfen und als unabhängige Stelle zu bestätigen?

Laut Bundesministerium für Gesundheit gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind.

4.3.Sollte ein Inzidenzwert von 50 pro 100.000 Personen unterschritten werden, würde COVID-19 dann als seltene Erkrankung gelten? Welche Konsequenzen hätte dann die Einstufung von COVID-19 als seltene Erkrankung?

Die hier angesprochenen Problematiken sind nur eine begrenzte Auswahl einer Vielzahl unbeantworteter Fragen, die wir uns aufgrund eines mangelnden offenen Diskurses stellen, wie auch viele Bürgerinnen und Bürger dieses Landes. In welchem Verhältnis stehen einschneidende Maßnahmen zu potenziell gravierenden und schädlichen Auswirkungen, wenn diese nicht ausreichend berücksichtigt werden und die Folgen unter Umständen erst in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten sichtbar werden? Dies könnte nachhaltig zu schwerwiegenden Problemen führen, welche nicht nur Gesundheit und Wirtschaft, sondern auch Gesellschaft und Kultur betreffen.

Die aktuell auferlegten Maßnahmen verletzen zutiefst die elementaren Menschenrechte. Daher scheint uns die fehlende Beantwortung zentraler Fragen ein ausschlaggebender Grund zu sein, das Verhältnis der Vor- und Nachteile und somit den Nutzen der aktuellen Maßnahmen zu hinterfragen. Nach über 13 Monaten Pandemie sollten diesbezüglich eine Vielzahl von Daten zur Verfügung stehen. Dennoch fehlt bisher der ausgewogene wissenschaftliche Diskurs in der Öffentlichkeit unter Beachtung diverser, auch kontroverser Positionen, um zu einem fundierten Konsens zu gelangen.

Wir appellieren daher an die Wichtigkeit jeder Universität in ihrer Rolle als unabhängige Institution für unvoreingenommene und ausschöpfende Forschung. Wir appellieren an jeden Forscher, auf Grundlage des wissenschaftlichen Ethos zu handeln.

Wir bitten die Universitäten, sich aktiv an dem Aufklärungsprozess zu beteiligen und öffentlich mitzuteilen, (1) welche Befunde bereits existieren, (2) zu welchen Themen momentan geforscht wird und (3) wann Ergebnisse zu erwarten sind sowie (4) diese Ergebnisse den Entscheidungsträgern vorzulegen.

Herzlichst,

die Studenten der StudentenStehenAuf-Initiative

Websites: https://studentenstehenauf.eu und http://studentenstehenauf.at

Telegram: https://t.me/Studenten_Stehen_Auf_Offiziell

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