Wenn Technokratie auf „Cancel Culture“ trifft

Das momentan vorherrschende Klima lässt tief in die Seelen der Menschen blicken. Der Duktus des Zeitgeistes breitet sich unaufhaltsam aus und begräbt unter seinem Gewicht das differenzierte Denken. Wenn zwei bösartige Menschen ein Kind zeugen, steht der Nachkomme von vornherein unter einem schlechten Stern.

Die Gefahren der „Cancel Culture“

Unter dem Begriff Cancel Culture versteht man das Unterdrücken unliebsamer Persönlichkeiten und deren dazugehöriger Meinung auf Grund des momentanen Zeitgeists. Dabei versucht man krampfhaft vermutlich moralische Probleme [u. a. „Alltagsrassismus“ oder auch vermeintlicher Sexismus, Anm. d. Autors] zu erfassen und diese dann auf den jeweiligen Täter zu projizieren. Erst kürzlich gab es den Vorfall eines Moderators auf Sky, der sich erlaubte, Japan als Land der Sushis zu bezeichnen. Daraufhin brach ein Sturm der Entrüstung aus und man warf dem Betroffenen Rassismus vor. Der Sender beugte sich dem Druck des Mobs und kündigte den Mann. Diese Vorfälle häufen sich leider in den letzten Jahren zunehmend und durch die Corona-Krise finden ihre Agitatoren neue Wege, dem einfachen anti-intellektuellen Bürger das „Gute“ auf der Welt zu erklären.

Das Spinnennetz der „Guten“

Es gibt auf unserer Welt mächtige Institutionen, welche Einfluss auf das Geschehen der politischen Landschaft nehmen. Die etablierten Medien werden fortschreitend zu Kartellen zusammengeschnürt und aggressive Meinungsmacher sitzen zusehends in den höchsten Posten. Was sich für manchen anhören mag, als hätte man Pilze am Wegesrand gegessen, ist leider bittere Realität. Es gibt zahlreiche Autoren, welche sich mit diesen Seilschaften auseinandersetzen. Darunter auch genügend aus dem seriösen akademischen Umfeld, wie zum Beispiel Dr. Uwe Krüger, Prof. Rainer Mausfeld oder auch Prof. Norbert Bolz. Die erwähnten Herren haben dabei sehr unterschiedliche Blicke auf diese Strukturen, was sie jedoch nicht davor schützt, in den Leitmedien verunglimpft zu werden. Wer sich mit den globalistisch-technokratischen Zentren der Macht anlegt, hat mit Verleumdungskampagnen zu rechnen, doch das wäre Stoff für einen eigenen Artikel.

Technokraten wollen unser Denken beeinflussen

Die oben angedeuteten Meinungsmacher verfolgen ein hyperrationales Weltbild, in dem kein Platz für Empathie, Werte oder Tradition ist. Der Gründer des Weltwirtschaftsforums und Ökonom Prof. Klaus Schwab, der sich auch gerne in pharaonenartigen Gewändern zeigt, schwadroniert bereits seit längerer Zeit vom „Great Reset“. Hierbei prognostiziert er einen Zusammenbruch der Gesellschaft, welcher durch das böse Corona-Virus ausgelöst wird. Sozialistisch anmutende Lösungen sollen hierbei Abhilfe leisten. Der feuchte Traum eines jeden Globalisten. Selbst die gesteuerte Wikipedia nimmt sich kein Blatt vor den Mund und leugnet nicht, dass es sich hierbei um einen brachialen Umbau handelt. In dieser Welt wird der Mensch zu einer wissenschaftlichen Variable degradiert, zu einer Datei. Die alleswissende Obrigkeit wird mit Modellberechnungen die Geschicke ihres Weltbürgertums leiten. So werden Themen wie Gesundheit, Migration und Überwachung zentral gelenkt und nach den bestmöglichen Ergebnissen ausgerichtet. Regionale und nationale Entscheidungen werden übergangen, gar abgeschafft. Das Individuum wird zu einem Spielstein, der von einer unsichtbaren Hand herumgeschoben wird. Die angeführten Gedankenmodelle sollten nicht nur Patrioten und Rechten zu denken geben, sondern auch unter Linken einen Aufschrei erzeugen. Dieser bleibt jedoch bei Letzteren in großem Maße aus.

Warum uns diese Entwicklung nicht egal sein sollte

Das Weltwirtschaftsforum hat ein Programm, welches sich speziell an jüngere internationale Führungspersönlichkeiten richtet. Man nennt deren Mitglieder „Young Global Leaders“. Mitglied ist neben dem deutschen Gesundheitsminister Jens Spahn auch die deutsche Grünen-Vizechefin Annalena Baerbock, welche auch gerne mal das Metall Kobalt mit Kobolden verwechselt. Gerade die Grünen befinden sich zumindest auf deutschem Boden im enormen Aufwind. Ihre Anhänger predigen das Mantra der politischen Korrektheit und sind dazu bereit, jegliche Kritik am Globalismus auf dem Schafott des Zeitgeistes hinzurichten. Das Corona-Chaos bietet sich dadurch ideal an, um diese Gedankenverbrennung auszuweiten. Die Grünen treten nicht grundlos für noch radikalere Maßnahmen ein und tragen zur Verwirklichung des Great Reset bei. Ob ihre Parteiführung diesen mit Absicht oder aus reinem Zufall beflügelt, wird sich noch zeigen. Auch eine Kombination aus beiden Varianten wäre denkbar. Eine gefährliche Kultur breitet sich aus. Eine Kultur der harten Repression und absoluten Kontrolle. Und es wird nicht leichter, solange wir den politischen und gesellschaftlichen Gegner nicht zwingen können, Debattenräume zu öffnen.

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