Lagebeurteilung: Aspekte, Motive und Folgen der Migration

Das Thema Zuwanderung wird seit Jahrzehnten in den Medien heiß diskutiert. Immer mehr Menschen lehnen die Willkommenskultur ab und wollen eine begrenzte, kontrollierte Migration, die tatsächlich bereichernd für das Volk und für den Staat ist. Mit diesem Artikel sollen die Motive, die Aspekte und die Folgen von Migration aufgezeigt werden.

Die drei Anlässe für Wanderungsbestrebungen:

  1. Einwanderer können gerufene Gäste eines Staates sein, da der Staat möglicherweise wirtschaftliche Ziele damit besser erreichen kann. Diese Art von Zuwanderung hat überwiegend positive Aspekte, da der Staat selektiv vorgehen kann, die Möglichkeit hat, die besten Fachkräfte auszusuchen und die Einwanderung auch willkürlich steuern kann. Allerdings kann dieser Vorteil sich auch zu einem Nachteil entwickeln, falls der Staat die verfügbaren Mechanismen nicht nutzt, um seine eigene Bevölkerung vor Überfremdung zu schützen und lediglich auf die Wünsche von Großkonzernen eingeht.
  2. Einwanderung als Folge einer kriegerischen Auseinandersetzung oder politischer Verfolgung. Ob diese Wanderungsströme sich positiv oder negativ auswirken, spielt für die Nachbarstaaten der Kriegsländer keine Rolle, da man als Nachbarland eines Kriegsstaates gemäß Genfer Flüchtlingskonvention verpflichtet ist, einem Schutzsuchenden im Falle von Verfolgung Asyl (Schutz auf Zeit) beziehungsweise Subsidiärschutz zu gewährleisten, unabhängig davon, ob seine Existenz für das jeweilige Aufnahmeland vorteilhaft ist oder nicht.
  3. Masseneinwanderung mit dem Ziel, ethnische und kulturelle Strukturen zu verändern. Vor allem diese Form von Migration kommt aktuell häufig vor. Zahlreiche Völker sind historisch schon Opfer einer solchen Massenzuwanderung geworden. Die Folgen waren Vertreibung, Leid sowie das Entschwinden von Völkern als soziale und ethnokulturelle Einheit. Auch die zivilisatorische Komponente spielt eine außerordentlich wichtige Rolle. Zum einen kann Einwanderung aus einer Region mit überlegenem Entwicklungsstand in eher unterentwickelte Gesellschaften oder Regionen erfolgen. Dieses Szenario ist jedoch nur in Einzelfällen vorhanden. Zum anderen wandern Personen viel häufiger aus weniger entwickelten Gesellschaften und Regionen in Staaten mit überlegener Kultur und Zivilisation aus. Vor allem in den letzten Jahren war Europa von Wanderungsströmen aus nordafrikanischen und westasiatischen Ländern betroffen.

Der ethnische und kulturelle Aspekt darf am wenigsten außer Acht gelassen werden. Hierbei liegen zwei Möglichkeiten vor: Einerseits gibt es Einwanderung von Gruppen mit großer ethnischer und kultureller Distanz zum Zielgebiet. Andererseits gibt es Einwanderung von Gruppen mit geringer ethnischer und kultureller Distanz zum Zielgebiet. Beide Möglichkeiten waren in den letzten Jahrzehnten in Österreich vorzufinden. Zum einen wanderten nach dem Zerfall des Kommunismus und dem Jugoslawienkrieg viele Osteuropäer, die ähnliche ethnische und kulturelle Strukturen haben, nach Österreich. Zum anderen erfolgte auch eine massenhafte Zuwanderung aus Nord- und Zentralafrika und aus islamischen Staaten, die im kompletten Gegensatz zur westlichen Kultur stehen. Der Integrationsbericht 2020 zeigt klar und deutlich auf, dass sich Zuwanderer aus kulturfremden Staaten im Durchschnitt viel schlechter integriert haben als ost- und südeuropäische Zuwanderer (sowohl in erster als auch in zweiter Generation).

Damit wäre man schon beim nächsten Aspekt: Integration und Assimilation. Es gibt Gruppierungen, bei denen hohe Neigung zur Anpassung und Eingliederung in die jeweilige Gesellschaft besteht. Im Gegensatz dazu gibt es auch Gruppierungen, die eine relativ niedrige Neigung haben, sich der autochthonen Gesellschaft anzupassen. Zweiteres führt meist zu Endogamie und zu kultureller Abschottung in Parallelgesellschaften.

Die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Auswanderungs- und Einwanderungsländer spielt auch eine wichtige Rolle. Während Armut in einem Land ein Push-Faktor für Auswanderung ist, ist Wohlstand ein Pull-Faktor für Zuwanderer. Der Sozialstaat muss auch berücksichtigt werden, da Einwanderung in das Sozialsystem in Österreich und Europa ein Defizit aller Staaten ist und viel Reformbedarf mit sich bringt. Zwar kann diese Art von Zuwanderung auch zwischen zwei eher wohlhabenden Staaten erfolgen wie zum Beispiel zwischen Österreich (Vorteil: geringere Steuerabgaben) und den USA (Vorteil: soziale Rückendeckung). Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass viele europäische Sozialsysteme für afrikanische und arabische Einwanderer polarisierend sind. Des Weiteren muss an dieser Stelle festgehalten werden, dass die Zuwanderung nach Österreich oft aus Ländern mit niedriger Bildungsleistung erfolgte. Migranten aus Ländern mit höherem Bildungsniveau konnten sich im Durchschnitt besser integrieren.

Für die obigen Kategorien kann folgendes gesagt werden:

  • Menschen wandern eher von armen in reiche Länder als umgekehrt.
  • Menschen wandern eher von geburtenreichen in geburtenarme Länder als umgekehrt.
  • Die Spannungen und möglichen Konflikte zwischen Einwanderern und der aufnehmenden Gesellschaft wachsen tendenziell mit der ethnischen und kulturellen Distanz.
  • Spannungen entstehen langfristig auch dann, wenn Einwanderer und aufnehmende Bevölkerung wirtschaftlich und bildungsmäßig unterschiedlich erfolgreich sind und sich deshalb in unterschiedlichen Segmenten der Gesellschaft finden.

Fazit: Es gibt Personen mit Migrationshintergrund, die sich tatsächlich gut integriert bzw. assimiliert haben und Österreich wirtschaftlich durch harte und fleißige Arbeit bereichern. Darunter befinden sich auch Neo-Österreicher, die sich zu ihrer neuen rot-weiß-roten Heimat bekennen. Die positiven Beispiele dürfen dennoch nicht dafür instrumentalisiert werden, weitere Einwanderung zu fordern und die massiven Integrationsdefizite unter den Teppich zu kehren. Denn die Bewahrung des Volkstums und der Identität soll für jede Nation das oberste Gebot sein. Die Einwanderung muss aus heutiger Sicht auf ein absolutes Minimum reduziert werden, da die Integrationskapazitäten ausgeschöpft sind und die Bevölkerung weitere Zuwanderung geschlossen ablehnt. Hinzu kommt die Bedrohung des Bevölkerungsaustausches, welcher sich aus einer anhaltenden Massenmigration und aus niedrigen Geburtenzahlen der einheimischen Bevölkerung speist. Wollen wir tatsächlich unsere historisch über 1000 Jahre gewachsene ethnokulturelle Identität gefährden und zulassen, dass wir als Volk, als soziale Einheit von Erden entschwinden? Oder wollen wir sicherstellen, dass unser Volk nicht nur eine 1000-jährige Vergangenheit, sondern auch eine 1000-jährige Zukunft hat?

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